Großer Grund zur Freude: Das Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte

Vor genau einem Jahr hat Dr. Bernhard Conrads das Marburger Leuchtfeuer für Soziale Bürgerrechte erhalten. In genau einer Woche geht das Leuchtfeuer 2013 an Hilde Rektorschek.

Für mich ist die Preisverleihung jedes Jahr der Höhepunkt meiner ehrenamtlichen Aktivitäten. Nichts finde ich schöner, als einen Menschen für sein herausragendes soziales Engagement zu würdigen.

Den Entwurf meiner Begrüßungsrede habe ich bereits geschrieben. Kurz vor der Feierstunde am Freitag (10. Mai) werde ich ihn noch einmal gründlich durcharbeiten.

Die Musiker haben auch schon geprobt. Eigens für die Preisverleihung 2013 hat sich das „Duo Tronje Schupper“ zusammengefunden.

Einiges bleibt indes noch zu tun. Die letzten Tage vor der Preisverleihung werden erfahrungsgemäß etwas stressig. Auch am Tag selbst und einen Tag danach stehen noch anstrengende Aufgaben an.

Die Reden zur Preisverleihung werden ebenso online gestellt wie Fotos und Videoaufnahmen von der Feierstunde.

Die meisten Preisträger kannte ich vorher kaum oder gar nicht. Zu vielen hat sich hinterher jedoch eine freundliche Verbindung ergeben. Das gilt besonders für die – 2010 leider verstorbene – Käte Dinnebier und für Prof. Dr. Friedhelm Hengsbach SJ.

Erfreulich ist neben dem Dank an eine engagierte Persönlichkeit auch die inhaltliche Konzentration auf ein Thema aus dem Bereich der Sozialen Bürgerrechte. Manche Preisträger stehen auch gleich für mehrere wichtige Themenfelder. Bei den bisher acht Preisverleihungen war das Themenspektrum jedenfalls sehr vielfältig.

Zuversicht besteht in der Erwartung, dass geeignete Personen für den Preis auch weiterhin in ausreichender Zahl zur Verfügung stehen werden. Verknüpft ist damit zugleich aber auch die betrübliche Erwartng, dass die Verleihung des Marburger Leuchtfeuers für Soziale Bürgerrechte auf längere Zeit noch nötig bleiben wird, weil die soziale Sicherung durch den Staat weiterhin dürftig bleiben wird.

Der Respekt vor allen Menschen ohne Ansehen ihrr sozialen und wirtschaftlichen Stellung ist eine Aufgabe, die bleiben wird. Vielleicht kann das Leuchtfeuer dazu beitragen, dass wenigstens die grundlegendsten Mindestanforderungen an Gleichheit und Soziale Gerechtigkeit verwirklicht werden.

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