Anregend und anstrengend: Schon zehn Interviews zu den Wahlen am 8. und 22. September

Einen Monat vor der Landtags- und der Bundestagswahl am Sonntag (22. September) ist der Interview-Marathon mit den Kandidierenden aus Marburg noch nicht zu Ende. Auch stehen noch einige Portraits aus, die ich über die Befragten schreiben will. Dennoch kann ich schon eine kleine Zwischenbilanz ziehen über die bisherigen Gespräche.

Zwei Bewerberinnen und drei Bewerber zur Landratswahl am Sonntag (8. September) haben Naomi Fenner und ich vor laufender Videokamera zu ihren Zielen befragt. Über alle fünf habe ich auch bereits je ein Portrait geschriebben.

Alle Informationen zur Landratswahl sind auf einer speziellen Website unter www.wahl.marburgviews.de verlinkt. Dort kann man mit dem jeweiligen Namen das dazugehörige Portrait oder darunter das Video anklicken.

Die Aufnahmen der Interviews mit Zwei Bundestags- und fünf Landtagskandidaten sind auf der Internetseite www.wahlen.marburgviews.de zu finden. Da je ein Bewerber für gleich zwei verschiedene Funktionen kandidiert, haben wir bisher insgesamt zehn Interviews geführt.

Weitere Befragungen stehen noch aus. Zwei Termine sind schon fixiert.

Bereits jetzt kann ich drei Dinge festhalten: Die Befragung hat riesigen Spaß gemacht. Nach zwei bis vier Interviews an einem Tag bin ich aber immer völlig erschöpft. Zudem ist die Erledigung dieses Interview-Marathons neben der laufenden Arbeit für die Online-Zeitung marburgnews sehr anstrengend.

Spannend ist jedoch die einmalige Möglichkeit, Menschen persönlich kennenzulernen, die wichtige Ämter innehaben oder sich darum bewerben. Allerdings gehört das zum journalistischen Tagesgeschäft.

Nicht alltäglich ist jedoch, gleich zehn Politiker innerhalb von weniger als zwei Wochen zu befragen. Der Vergleich der Persönlichkeiten und ihrer politischen Positionen wird dann sehr viel aussagekräftiger als bei größerem Zeitabstand der Befragungen voneinander.

Festzuhalten bleibt auch, dass die erfahrenen „Profis“ sich naturgemäß besser geschlagen haben als die „Anfänger“. Das war auch kein Wunder.

Allerdings haben alle Befragten im Gespräch nach Abschalten der Kamera auch private Dinge von sich erzählt. Keiner der Kandidaten war unsympathisch oder uninteressant.

Ein Minister, ein Landtagsabgeordneter und ein Kreisbeigeordneter haben auf meinem Balkon in der Sonne gesessen. Das Spektrum der anderen Bewerber reicht von Stadtverordneten und Kreistagsabgeordneten über einen Bürgermeister bis hin zu einer städtischen Beamtin. Der politische Horizont war ebenso vielfältig wie die angesprochenen Themen.

Auf die nächsten Gespräche freue ich mich schon. Am morgigen Freitag geht es gleich weiter mit dem nächsten Bundestagskandidaten.

Das Video von diesem Interview möchte ich möglichst schnell nach dem Gespräch online stellen. Die weiteren Portraits sollen dann am Wochenende folgen.

Eines übrigens sollten die Lesenden sich klar machen: Die Anstrengungen eines Journalisten im Wahlkampf sind nichts gegen den Stress der Kandidierenden. Auf jedem Schützenfest und bei jeder Podiumsdiskussion müssen sie präsent sein.Tauschen möchte ich mit ihnen nicht. Aber ich weiß schon, wen ich wohl wählen werde.

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s