Was mich betrübt: Respektlosigkeit entlarvt die Dummen

Was mich manchmal betrübt, ist die Respektlosigkeit mancher Zeitgenossen. Besonders als Behinderter wird man mitunter nicht ernst genommen.

Mich betrübt es, wenn Menschen sich im selben Raum aufhalten wie ich, mich aber keines Grußes für würdig halten. Manche meinen offenbar, ich bekäme nicht mit, dass sie da sind; deswegen müssten sie mich dann auch nicht grüßen.

Respekt ist der rote Teppich, auf dem Menschen einander begegnen. Würdevoll schreitet man aufeinander zu und behandelt den Anderen mit Achtung.

Manche Menschen indes benehmen sich anderen gegenüber, als wäre ihr Gegenüber eine Fußmatte, auf der man die schmutzigen Schue austritt. Sie verhalten sich, als sei der Andere der letzte Dreck.

Manchmal belustigt mich ein solches Verhalten auch. Dann denke ich mir, dass jemand durch ziemlich viel Dreck gelaufen sein muss, um so viel Schmutz an den Füßen zu haben.

Meist aber stimmt es mich traurig, wenn ich das Gefühl bekomme, ich wäre für andere Menschen Luft oder zumindest nicht wirklich wichtig. Immerhin gebe ich mir ja viel Mühe, an einer besseren Welt mitzuarbeiten.

Was mich manchmal betrübt, ist die Erkenntnis, dass mir selbst nicht immer gelingt, was ich mir von anderen Menschen wünsche. Vielleicht muss auch ich noch am respektvollen Umgang mit meinen Mitmenschen arbeiten.

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