Menschen mit Benennungen: Wie Politisch Korrekte Sprache diskriminiert

In Hannover sollen Restaurants künftig keine „Zigeunerschnitzel“ mehr anbieten. Wer Krüppel nicht als „Menschen mit Behinderungen“ bezeichnet, dem droht schon lange der Knüppel selbst ernannter Sprachpolizisten.

Den Druck zur Durchsetzung sogenannter „politisch korrekter Sprache“ empfinde ich als persönliche Diskriminierung. Angesichts der dadurch verbreiteten Furcht vor falschen Formulierungen führen viele Mitmenschen mittlerweile keine unvorbelasteten Gespräche mehr mit mir. Vielmehr sprechen sie mich übervorsichtig und scheu an oder meiden gar den Kontakt.

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Der Nahe Osten war nicht weit weg: Am 6. Oktober 1973 begann der Jom-Kippur-Krieg

Am 6. Oktober 1973 begann der Jom-Kippur-Krieg. In einer gemeinsamen Aktion griffen Truppen arabischer Staaten am höchsten jüdischen Feiertag gleichzeitig von der Halbinsel Sinai und von den Golan-Höhen her Israel an.

In Erinnerung geblieben ist mir dieser Krieg als meine erste intensivere Auseinandersetzung mit dem Nahost-Konflikt. Im Gedächtnis geblieben ist mir aber vor allem die Ölkrise mit ihren Sonntagsfahrverboten im November und Dezember 1973.

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Demokratie ohne Hürden: Ein neues Wahlrecht muss die Menschen motivieren

Brauchen wir eine Wahlrechtsreform?, fragt Jens Bertrams angesichts der Ergebnisse der Bundestagswahl. Immerhin sind 15,7 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen unter den Tisch gefallen, weil die damit bedachten Parteien an der Fünf-Prozent-Hürde gescheitert sind.

Zählt man die 28 Prozent Nichtwähler noch hinzu, so bleiben fast 44 Prozent der Wahlberechtigten im Deutschen Bundestag unrepräsentiert. Für eine „Repräsentative Demokratie“ ist das ein Armutszeugnis.

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