Die kannibalischen Märkte der Menschenverachtung: Wo sich Leistung lohnt

Wettbewerb sei etwas Gutes, hören wir allenthalben. Der Markt werde es schon richten, beteuern die Befürworter des freien Wettbewerbs. Leistung müsse sich lohnen, fordern sie.
Wer nichts leistet, kann sich auch nichts leisten. Diese Gesellschaft leistet sich die Ungeheuerlichkeit, den Wert eines Menschen aus seiner Leistung abzuleiten. Der ruppige Neoliberalismus macht selbst vor Staaten nicht halt und führt einen unerklärten Krieg des Geldes gegen die Menschlichkeit. Weiterlesen

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Harry Rowohlt in Marburg: Ädmuhde, machste mir noch´n Biäh?

Seine Programme hat er immer in Marburg ausprobiert. Die mittelhessische Universitätsstadt sei gleichzeitig provinziell und doch mit einem gebildeten und interessierten Publikum auf großstädtischem Niveau. Das erklärte Harry Rowohlt einmal in einem Buchbeitrag über sein besonderes Verhältnis zu Marburg.
Im Alter von 70 Jahren ist der Schriftsteller, Übersetzer, Schauspieler und Sprecher am Montag (15. Juni) in Hamburg gestorben. Sein kabarettistisches Talent veranschaulicht eine nette Geschichte, die ihn mit meiner verstorbenen Ehefrau verbindet. Weiterlesen

10. Juni: Unsere Zeitreise zu machtvollen Friedensdemos für Arte

Am Georg-Gaßmann-Stadion soll der Bus nach Bonn abfahren. Wir machen uns auf den Weg zum Hofgarten, wo die Friedensbewegung ihre machtvollen Großdemonstrationen zelebriert. Allerdings findet unsere Fahrt fast 34 Jahre nach der ersten großen Friedensdemo auf der Bonner Hofgartenwiese statt.
Mit einem Kamerateam begeben wir uns auf die Zeitreise. Die Dokumentation über die Friedensbewegung der 80er Jahre soll am 18. August auf Arte laufen.
Vor der Mensa am Erlenring sind am 10. Juni 1983 insgesamt 52 Busse nach Bonn abgefahren. Damals war ich einer der Organisatoren der Marburger Busse für die Demo auf der Beueler Rheinaue gegenüber dem Bundestag. Weiterlesen

Nicht lockerlassen: Ein Jahr #rettet2254 beim Deutschlandradio Kultur

Vor einem Jahr habe ich meinen meistgelesenen Beitrag in diesem Blog veröffentlicht. Mit ihm reagierte ich auf die Nachricht, dass das Deutschlandradio die „demokratischste Radiosendung Deutschlands“ einstellen wollte. Am 21. Juni 2014 lief die letzte Sendung „2254 – Nachtgespräche am Telefon“. Weiterlesen