Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

Die erschreckende Serie grausamer Gewalttaten reißt nicht ab. Fast noch erschreckender als diese Taten sind für mich aber die Reaktionen vieler Politiker darauf und der Umgang mancher Medien damit. Die Debatten über schärfere Gesetze und noch mehr Überwachung sowie über einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren wirken auf mich wie Brandbeschleuniger, die Angst und Schrecken noch verstärken und damit das Geschäft der Terroristen betreiben.
Wenn junge Menschen andere umbringen, muss man – selbst wenn sie es im Namen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) tun, über den Umgang der gesellschaft mit Gewalt, mörderische Auslandseinsätze der Bundeswehr und Strukturen der Psychotherapeutischen Hilfe nachdenken. Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen.
Ebenso wie der 18-jährige Amokläufer von München soll auch der 21-jährige Mann zuvor in einer Psychiatrischen Einrichtung gewesen sein, der in reutlingen seine Kollegin mit einem Döhner-Messer umgebracht hat. Offenbar sind viele Psychiatrische Anstalten eher noch gefährlich als heilsam.
In 30 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit bei der Humanistischen Union Marburg habe ich viele Menschen kennengelernt, die üble Erfahrungen mit der Psychiatrie gemacht haben. Die Diskussionen des HU-Arbeitskreises „Psychiatrie“ haben diesen negativen Eindruck noch verfestigt.
Berichtet wurde dort von einem Fall, in dem der Leiter der hessischen Forensik einem Patienten über mehrerere Monate hinweg das 30-fache der zugelassenen Höchstdosis eines Medikaments verabreicht hat, das nur für kurze Interventionsphasen gedacht ist und auf das der Betroffene nach ärztlichen Dokumenten nicht positiv reagieren konnte. Dr. Rüdiger Müller-Isberner erstellt dennoch psychiatrische Gutachten über Patienten seiner Einrichtung, mit denen er sie dorthin einweisen lässt und so die Einnahmen der Vitos-GmbH sichert.
In einem anderen Fall erstellte ein Gutachter sein Gutachten „rein nach Aktenlage“, ohne den Patienten jemals persönlich in Augenschein zu nehmen. Akten zu dem Betroffenen können ihm zum Zeitpunkt der Erstellung des Gutachtens aber gar nicht vorgelegen haben, weil sie sich gerade in einer Anwaltskanzlei befanen. Nun soll das Opfer für dieses Gutachten, das ihm vier Jahre Aufenthalt in der Psychiatrie eingebracht hat, auch noch bezahlen!
Mein persönlicher Eindruck ist, dass viele psychiatrische Einrichtungen nicht auf die notwendigen Therapiegespräche bauen, sondern auf zweifelhafte Medikamente, die möglicherweise dann eine Suchtwirkung entfalten und deren Absetzen dann zu furchtbaren Reaktionen führen kann. „Gespräche vor Medikamente“ müsste die Devise lauten, wofür aber meist zuwenig Personal vorhanden ist. In manchen Fällen sind die Psychopharmaka aber die Auslöser für den „Wahnsinn“, den die Psychiatrie durch ihre gegenwärtige Praxis der Medikamentierung und des Wegsperrens selber erzeugt.
Weitere Brandbeschleuniger sind Angst und Schrecken, die Medien durch eine ausufernde „Berichterstattung“ mit vielen unbewiesenen Spekulationen verbreiten. Statt „immer ganz nah dran“ zu sein, sollten Journalisten eine professionelle Distanz wahren. „Mitgefühl statt Sensationsgier“ könnte hier die Devise lauten.
Der schlimmste Brandbeschleuniger sind jedoch Forderungen nach mehr Härte, neuen Gesetzen und in München sogar nach dem Einsatz der Bundeswehr im Innern. Wer gewalt mit Gewalt bekämpfen will, der „löscht das Feuer mit Benzin“, wie es Wolf Biermann einmal in einem Lied über die Staatssicherheit der DDR ausdrückte. „Gelassenheit und Ruhe“ sollten das Auftreten von Politikern bei Amokläufen und Attentaten prägen.
Innehalten nach den traumatischen Ereignissen der letzten Tage und Wochen wäre wohl das Klügste. In gewisser Weise sind wir alle doch irgendwie traumatisiert von der mörderischen Serie der Gewalttaten, die sich von Paris über Brüssel und Nizza bis nach Würzburg, München, Reutlingen und Ansbach zieht. Nicht vergessen sollten wir dabei die Gewalt in Israel, Palästina, Afghanistan, dem Irak, Libyen, Syrien, dem Sudan, der Ukraine und an vielen weiteren Orten in aller Welt.
Eine kritische Debatte über Killerspiele ist durchaus angebracht. Bevor aber ein Verbot der Killerspiele durchgesetzt wird, müssen zuerst die „Killerspiele“ der Bundeswehr aufhören. Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) kennen leider nur allzugut das Desaster nach jahrelanger Ruhe ausbrechender Gewalt bei Kriegsveteranen, die dort ja noch einfacher an waffen kommen können als in Europa.
Wer Gewalt sät, wird Gewalt ernten. Prof. Dr. Johan Galtung unterscheidet zwischen physischer Gewalt, „Struktureller Gewalt“ und „Kultureller Gewalt“. Ziel einer zukunftsfähigen Politik kann nur eine umfassende Gewaltfreiheit sein.
Weitere kluge Gedanken zu diesem Thema haben Katharina Mocun unter dem Titel Angst ist ein schlechter ratgeber und Jens Bertrams in seinen Blogbeiträgen München: Angst und alles, was damit verbunden ist sowie Globale Krankheit: Medien, Politiker und die Gewalttat von München aufgeschrieben. Bereits bei unserem Lagebesprech 25 am Mittwoch (20. Juli) hatten Bertrams, Dr. eckart Fuchs und ich einen Rundumschlag von Nizza über die Türkei bis Würzburg unternommen.
Ein starker Staat erweist sich für mich an seiner Fähigkeit, auf die kranke Entwicklung zu immer mehr Vereinzelung, Konkurrenzkampf und Gewaltbereitschaft mit mehr Freiheitsrechten und mehr Mitmenschlichkeit zu antworten. Die Gesellschaft braucht keine markigen Sprüche, sondern Mitmenschlichkeit statt Terror.

Advertisements

14 Kommentare zu “Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

  1. Pingback: Überwältigender Erfolg: Mehr als 14.000 Euro für das Geheimdiensttribunal gespendet | Franz-Josef Hanke

  2. Eigentlich sollte das im Kommentarbereich des neuesten Artikels verlinkt sein, aber um mal nicht offtopic zu werden setze ich es hier hin.
    Ein neues sehr sehenswertes video von der lieben lieben Jasinna und belastungsbedingt auch nicht ganz so lange wie die vorletzten beiden, aber nicht minder inhaltsreich.
    Es geht gewissermassen um Therapie, Medikamente, Militaer, markige Worte und Menschlichkeit – Sie sollten es sich also ansehen (die vorletzt verlinkten uebrigens ebenfalls):
    Titel: „Das Polit- IRRENHAUS“
    Dauer: ca. 21 Minuten

    • PS: Wenn Sie es nicht ansehen wollen, warum nicht? Sie haben doch nicht etwa Angst auf Abwege zu kommen? 🙂

      • IrRland, sag ich ja. Ist ja sehr interessant: Wenn ich noch etwas jünger wäre, könnte ich mich mit einem Känguruh in Australien paaren und meine Kinder könnten dann so richtig große Sprünge machen – vielleicht mit so richtig großen Managergehältern – von der Arbeit seiner Arbeitnehmer! Aber stimmt ja, das könnte ich ja auch jetzt schon mit künstlicher Befruchtung mit 60! Mein Gott, woran der Schäuble so alles denkt. Nur nicht an Kindesmissbrauch bei Ehen mit 12-, 13-, 14-, 15-jährigen Mädchen und woher er das Kindergeld dann nimmt, wenn jede fünf Kinder mitbringt! Im Übrigen ist es wie mit dem Esel, der im Pferdestall geboren wird: Der is ja dann auch ein Top-1-A-Rennpferd. Prima. Apropos Medikamentenausgabe: Geht natürlich alles auch andersrum: Wer zu viel BS€-verseuchtes Fleisch isst, genehmigt dann eben auch gleich mal die Fütterung von BS€-verseuchtem TIERmehl an PFLANZENFresser. Na ja, so was kann dann schon mal passieren – in Klein-IrRland..

  3. Sehr bedingt OT: Wie leicht absehbar und prophezeiht, aber wer nicht hoeren will… Sie wissen was ich meine:
    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arbeitslosigkeit-jobcenter-verschaerfen-ueberpruefung-von-hartz-iv-haushalten-14397430.html
    „““
    Arbeitslosigkeit: Jobcenter verschärfen Überprüfung von Hartz-IV-Haushalten
    20.08.2016
    Die Bundesagentur für Arbeit (BA) hat einem Bericht zufolge alle Jobcenter angewiesen, Hartz-IV-Haushalte noch genauer auf mögliche Einkünfte und Vermögen zu kontrollieren. Dafür sollten auch Daten von Personen überprüft werden, die in solchen Haushalten leben und selbst keine Hartz-IV-Leistungen beziehen, berichtet die „Bild“-Zeitung am Samstag unter Verweis auf eine interne Weisung der BA.
    Diese Regel gelte etwa für Eltern eines Hartz-IV-Empfängers, die mit diesem in einem Haushalt zusammenleben und Renten beziehen, hieß es weiter. Ihre Einkunfts- und Vermögensdaten sollen demnach künftig grundsätzlich in den Datenabgleich der Jobcenter mit anderen Behörden wie der Rentenversicherung und dem Bundeszentralamt für Steuern aufgenommen werden. Die Datenabgleiche sollten zudem monatlich und nicht mehr nur vierteljährlich erfolgen.
    „““

      • Das bedingungslose Grundeinkommen ist die beruehmte Moehre vor dem Esel, soll heissen, da koennen Sie lange drauf warten. Denn nicht weniger sondern mehr, zumindest aber unveraenderte Abhaengigkeit ist gefragt um sicherzustellen, dass die Leute ihre Existenzangst behalten und folglich der Obrigkeit nicht zu sehr widersprechen.
        Na gut, eine Moeglichkeit gaebe es schon um ein bedingungsloses Minimalgrundeinkommen einzufuehren, also gerade so viel, dass der Bezieher mit privatisiertem Wasser und Monsanto-Brot „ueberleben“ kann… naemlich zusammen mit der vollstaendigen Abschaffung des Bargelds. Dann haetten Sie ein bedingungsloses Grundeinkommen aber wenn Sie nicht gehorchen kriegen Sie Ihre Karte bzw. den Chip gesperrt. Das „Geld“ gibt und laesst man Ihnen also schon bedingungslos, Sie kommen gegebenenfalls nur nicht dran.
        Oder wie waere es mit einem bedingungslosen Grundeinkommen und einem davon natuerlich vollkommen unabhaengigem bedingungslosen Arbeitsdienst…? Letzteres wurde ja angeblich mal von Friedrich Merz fuer die Hartzer um das Jahr 2010 vorgeschlagen, als es noch hiess, dass unsere Sozialkassen am Ende seien, heute aber nicht mehr, jedenfalls wenn es um die Finanzierung des kulturellen Wandels geht.
        Und fuer das Schnueffeln findet sich doch immer ein Grund… Die Schnueffeln ja auch nicht wirklich wegen der Kohle, die nach Bedarf munter aus dem Nichts generiert wird (auch weil die Herrschaften ja weder die Betraege selbst noch die Zinsen erwirtschaften oder wenigstens selbst den Guertel enger schnallen muessen – ganz im Gegenteil). Wer eben mal ein paar Milliarden fuer Neusiedler verteilen kann, hat mit dem Geld offensichtlich kein Problem, auch wenn man zuvor jammerte, dass es hinten und vorne nicht reiche. Nein, es geht um das Aufrechterhalten von Angst und dergleichen zwecks Steuerung und Kontrolle der Massen sowie um das Versorgen der dienlichen Handlanger mit gebratenen Tauben usw. … wie gehabt.

      • „Neusiedler“ ist ein See in Österreich. Spitzen gegen Geflüchtete sind hier unerwünscht. Das sollten Sie inzwischen doch wohl mitbekommen haben. Wenn Sie das nicht beherzigen, mag ich Ihre Postings hier nicht länger dulden. fjh

      • In meinem Kommentar findet sich nicht die Bohne einer Spitze gegen Gefluechtete.
        Trotzdem vielen Dank fuer Ihre Antwort, denn Ihre Rabulistik spricht Baende.

  4. Politisch korrekt:
    Vielleicht glauben Sie es ja wenn es Ihnen europa.eu selbst mitteilt (der zitierte Text ist aus einem Blog der schnellen Uebersicht halber):
    „Die Siedlungspolitik der EU
    […]
    Norman machte mich auf ein hochinteressantes Papier aufmerksam, das ihr
    HIER
    [
    http://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/?uri=URISERV%3Ajl0029
    ]
    mal überfliegen könnt.
    Es heißt dort einleitend:
    Diese Mitteilung schlägt ein gemeinsames Neuansiedlungsprogramm der EU vor, […]
    Das Ziel besteht darin, einen strategischen Ansatz für die Neuansiedlung zu entwickeln, […]
    und weiter:
    Diese Mitteilung betrifft die Ansiedlung von Flüchtlingen aus Ländern außerhalb der Europäischen Union (EU) in einem der Mitgliedstaaten.
    Die Neuansiedlung ist eine der dauerhaften Lösungen für Flüchtlinge, […]
    Ein gemeinsames Neuansiedlungsprogramm der EU sollte eingeführt werden, um die Neuansiedlung in die externe Dimension der Asylpolitik der EU zu integrieren und sie verstärkt strategisch zu nutzen. Die Mitteilung nennt die folgenden Grundzüge:
    • die Teilnahme an der Neuansiedlung sollte den Mitgliedstaaten freigestellt sein;
    • die Neuansiedlungsaktivitäten der EU sollten ausgeweitet werden;
    • das Programm sollte Schritt für Schritt aufgebaut werden und eine Anpassung an sich ändernde Umstände ermöglichen;
    • alle interessierten Stellen sollten sich beteiligen können (internationale und lokale NRO, Gebietskörperschaften usw.).
    […]
    Mit Unterstützung des EASO [Europäisches Unterstützungsbüro für Asylfragen] wird die Kommission jährlich über den Fortschritt bei der Neuansiedlung in der EU berichten.
    Zusätzlich wird 2010 mit allen interessierten Kreisen eine Zwischenbilanz gezogen.
    Das gemeinsame Programm wird 2014 bewertet, wobei es auch um seine Ausweitung gehen wird.
    .
    Dieses Papier stammt aus dem Jahr 2009.
    […]“
    Link zum Blog-Artikel auf Wunsch…

  5. Es geht weiter, wie ich schon sagte, vollkommen absehbar.
    Und sicher lassen sich noch andere Leistungen mit entsprechenden Massnahmen kuerzen oder gar streichen:
    „““
    Hartz-IV: Regierung zieht Daumenschrauben an
    02.09.2016
    Die Bundesagentur für Arbeit verschärft erheblich die Gangart gegenüber Hartz-IV-Empfängern, die ihre Bedürftigkeit selbst verursacht oder verschlimmert haben sollen [was natuerlich auch Auslegungssache ist und vor allem auf die Beurteilung des Sachbearbeiters etc. ankommt]. Das berichtet „Bild“ (Freitag) unter Berufung auf eine neue Weisung der Bundesagentur für Arbeit (BA) an die Jobcenter.
    Danach sollen Betroffene, die ihre Hilfebedürftigkeit selbst herbeiführen, sie erhöhen oder nicht verringern, künftig sämtliche erhaltenen Leistungen für bis zu drei Jahre zurückzahlen müssen.
    Selbst der Wert von Essens-Gutscheinen muss erstattet werden. Schärfer ahnden sollen die Ämter laut der Weisung sogenanntes „sozialwidriges Verhalten“ von Hartz-IV-Empfängern. Bisher konnten sie nur zur Rückerstattung von Leistungen gezwungen werden, wenn sie ihre Notlage selbst verursacht haben, z.B. in dem sie ihr gesamtes Vermögen beim Glücksspiel durchgebracht hatten und deshalb Hartz IV beantragen mussten.
    Ab sofort gilt das aber auch für die Fälle, in denen die Betroffenen während des Hartz-IV-Bezugs nichts tun, um aus ihrer Notlage herauszukommen, sie sogar vorsätzlich oder grob fahrlässig verschärfen. Die BA nennt in ihrer Weisung, die auf die jüngsten Änderungen des Hartz-IV-Gesetzes zurückgeht, konkrete Beispiele.
    Betroffen sind z.B.: Berufskraftfahrer, die den Führerschein wegen Trunkenheit am Steuer verlieren und dann auf Hartz IV angewiesen sind. Hartz-IV-Empfänger, die bezahlte Jobs grundlos ablehnen und deshalb weiter auf Hartz IV angewiesen bleiben. Mütter, die sich weigern, die Namen der Väter ihrer Kinder zu nennen. Denn der müsste möglicherweise Unterhalt zahlen. Dann müsste das Jobcenter weniger Leistungen an die Mütter überweisen.
    Hartz-IV-Aufstocker, wenn sie ihre niedrig bezahlten Jobs ohne wichtigen Grund aufgeben und dadurch mehr Geld von den Jobcentern benötigen, um den Lebensbedarf zu decken. Personen, die ihren Job freiwillig aufgeben, um sich in einem Bereich weiterzubilden, für den es keine Arbeitsplatzaussicht gibt.
    Stoßen die Jobcenter künftig auf solche Fälle, sollen sie laut „Bild“ für eine Dauer von bis zu drei Jahren sämtliche Leistungen zurückverlangen können. Das gilt auch für die gezahlten Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge und Gutscheine. Haftbar sollen auch die Erben eines Hartz-Empfängers sein.
    „““
    http://www.mmnews.de/index.php/politik/82302-hartz4-regierung-daumen

    • „… Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen. …“ Wenn es danach geht, muss die ganze BRD in die Psychiatrie. Das Arbeitsamt gehört ersetzt durch Arbeit. Was ist das für ein Staat, der die Kräfte junger Leute sinnlos verplempert, anstatt sinnvoll zu nutzen – ich meine NICHT AUSnutzen.Irgendwo und irgendwie suchen sich diese Kräfte ihren Weg, wenn ein Staat zu dumm ist, so was brach liegen zu lassen, suchen sich diese Kräfte andere Wege – auch um zu Geld zu kommen. Aber dieses Leben hier wird zunehmend sinnentleerter wie die Medien. Die Folge: Gewald und Verbrechen – alles selbstgemacht. Zu einem zivilisierten R€CHTSstaat, wie die BRD ja einer sein will, mit SOZIALER Marktwirtschaft gehört MENSCHENWÜRDIGE ARBEIT für MENSCHENWÜRDIGE Kindheit und Rente. Unendlich hohe Managergehälter dagegen erinnern an Sklavenhalterei! Und zu jedem Arbeitgeber, der ja heute jeder Analphabet sein kann, gehört SOZIALKOMPETENZ in die AUSBILDUNG. Und nicht so ein wüstes System, was auf Entwicklungslandniveau zusteuert – aus dem wir Entwicklungsländern ja immer so gerne raus helfen …

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s