Demokratie oder Dekadenz: Der 24. September ist der Tag der Entscheidung

Große Reiche entstehen und vergehen. Irgendwann gehen sie an der eigenen Dekadenz zugrunde. Das gilt nun wohl auch für die USA und die EU.
Die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) haben unter durchaus fragwürdigen Umständen Donald Trump zu ihrem Präsidenten gewählt. Die Stimmberechtigten in Großbritannien haben sich mehrheitlich für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) entschieden. Beide Abstimmungen sind Ausdruck von dekadenter Großmannssucht.
Aber auch in der Bundesrepublik Deutschland macht sich Dekadenz breit: Am laufenden band verabschiedet der Deutsche Bundestag verfassungswidrige Gesetze. Die anlasslose Massenüberwachung der Bürger ist nur ein Beispiel dafür.
In einer echten Demokratie hätte die sogenannte „Alternative für Deutschland“ (AfD) niemals so große Erfolge erzielen können. Der sogenannte „Verfassungsschutz“ vertuscht offenbar erfolgreich seine verschwörerische Verstrickung in die Mordtaten des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU). Gesinnungsschnüffelei und Geheimdienste gehören genausowenig in eine wirkliche Demokratie wie die offenkundige Missachtung der Verfassung durch die meisten Parlamentarier.
In Niedersachsen tritt eine – über die Landesliste gewählte – Abgeordnete aus ihrer Partei aus. Doch Elke Twesten gibt ihr Landtagsmandat nicht auf. Vielmehr tritt sie einfach zur CDU über und bekennt sich offen zu „Schwarz-Grün“.
Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil gibt eine Regierungserklärung zur Durchsicht und Korrektur an VW. Qua Amt ist er auch Mitglied des Aufsichtsrats der Firma „Volkswagen“. Natürlich hat er im „Dieselgate“-Skandal von nichts was gewusst.
Audi, BMW, Daimler-Benz, Porsche und VW tricksen bei Abgastests ihrer Dieselmotoren. Außerdem bilden sie ein Kartell zum Schutz vor Kosten bei der Abgasreinigung. Die Gesundheit der Menschen ist weniger wert als wahnsinnige Profite windiger Wirtschaftsbosse.
Bei einem „Dieselgipfel“ nimmt sich die Politik die Autokonzerne zur Brust. Heraus kommt allerdings fast nichts: Weiterhin kommen die schädlichen Stickoxyde aus den Autos heraus und gefährden die Gesundheit der Menschen.
Die Luft zum Atmen ist voller Feinstaub und Stickoxyde. Vergiftete Eier gelangen in die Supermärkte und die Mägen der Menschen. Salzsäure fließt in den Boden und dann in die Werra.
Zahlreiche Banker zocken auf Teufel-komm-raus. Große Banken geraten dadurch ins Wanken. Am Ende zahlen die Steuerzahler die Zeche.
Konzerne halten sich nicht an recht und Gesetz. Parlamentarier missachten das Grundgesetz. Ein Innenminister bezeichnete es einmal als „lästige Fessel“.
Sicherlich sind das nur einige Anzeichen für die grassierende Dekadenz. Wenn die Wahlberechtigten am 24. September die herrschenden Politiker und Parteien wiederwählen, dann ist unser Schicksal vermutlich schon bald besiegelt.

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Ein Kommentar zu “Demokratie oder Dekadenz: Der 24. September ist der Tag der Entscheidung

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