Noch mal zurückgerudert: Trump behält Rechts

Nun ist Donald Trump wieder zurückgerudert. Dabei war er doch gerade erst zurückgerudert! Aber Druck „von vielen Seiten“ bringt den US-Präsidenten auch mal zum Hin-und-her-Rudern.
Am Ende hat Trump sein wahres Gesicht gezeigt: Die rechten Demonstranten in Charlottesville seien teilweise auch „anständige Leute“ gewesen, hat er gesagt. Anders verhalte es sich hingegen mit den Gegendemonstranten, lautete der unausgesprochene Subtext seiner erregten Äußerung.
Ausgesprochen klar hat Trump mit seiner jüngsten Aussage jedenfalls Partei für Neonazis ergriffen. Da kann man eigentlich nur zu dem Schluss kommen, dass er selber einer sein könnte.
Kraftmeierei und die Sprache der Gewalt beherrschen sein rhetorisches Repertoire. Beherrschen hingegen kann er sich selbst kaum.
Die Berufung des Altright-Sprachrohrs Stephen Banon zum Chefberater ist auch ein Beleg für Trumps Nähe zum Faschismus. Ebenso ist seine „America-First“-Rhetorik Ausdruck eines übersteigerten Nationalismus.
Sein „Muslim Ban“ ist purer Rassismus. Sein Plan einer Mauer zwischen den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und Mexiko ist nicht nur eine billige Wahlkampfaussage, sondern auch Ausdruck seiner Bereitschaft, das Nachbarland teuer für nordamerikanischen Chauvinismus zahlen zu lassen.
„White Supremacy“ prägt wohl auch Trumps Denken. Angesichts seiner intellektuellen Fähigkeiten ist die Person Trump jedoch selbst der Beweis dafür, dass „Weiße“ anderen Menschen nicht überlegen sind.

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