Morgen werden die Weichen für morgen gestellt: Geht wählen!

Geht wählen! Wenn Ihr noch nicht wisst, wen, dann wählt Parteien, die verhindern können, dass die AfD drittstärkste Kraft im Bundestag wird!
Wählt diejenigen, von deren Programmatik oder Person Ihr überzeugt seid! Aber wählt demokratisch: Gebt Eure Stimme keinem, der für Rassismus und gegen Gleichberechtigung, für Hass und gegen Solidarität, für Überwachung und gegen Meinungsfreiheit votiert!
Unterstützt keine Politiker, die nichts aus der Geschichte gelernt haben! Geschichtsvergessene Politik kannste vergessen, weil sie auf das wichtigste Wissen über politisches Handeln vorsätzlich verzichtet. „Nie wieder Faschismus“ ist zu Recht immer verbunden gewesen mit der Parole „Nie wieder Krieg!“
„Deutschland ist ein schwieriges Vaterland“, hat der einstige Bundespräsident Gustav Heinemann einmal gesagt. Wer sich seiner historischen Verantwortung nicht stellt, der macht seine Zukunft noch schwerer.
Denkt daran, dass Wählen ein Recht ist und ein Privileg, um das Euch Millionen Menschen beneiden! Denkt daran, dass Ihr die Verantwortung tragt für den Ausgang der Wahl, die Zusammensetzung des Deutschen Bundestags und die Politik der nächsten vier Jahre!
Wenn Ihr nicht die Parteien der bisherigen Großen Koalition (GroKo) wählen wollt, dann gebt Eure Stimme am besten einer der drei Parteien, die drittstärkste Kraft im Bundestag werden können! Entscheidet Euch eindeutig gegen die AfD, denn diese sogenannte „Alternative für Deutschland“ ist in Wirklichkeit keine demokratische Alternative! Die AfD ist Ausdruck des Hasses gegen ein angebliches „Establishment“, dass diesen Hetzern die Freiheit und den Wohlstand garantiert, den sie mit ihren Parolen egoistisch verteidigen wollen.
Wenn Ihr für neoliberale Marktradikalität seid, dann ist es immer noch besser, Ihr wählt FDP als die AfD. Wenn Ihr für Umweltschutz seid, dann wählt Die Grünen! Wenn Ihr für Soziale Gerechtigkeit seid, dann gebt Eure Stimme den Linken!
Wünschenswert wäre, wenn die AfD draußen bliebe, weil sie nicht in ein demokratisches Parlament hineingehört. Wenn sie aber schon in den Bundestag einzieht, wäre wichtig, dass sie wenigstens nicht drittstärkste Partei wird. Wenn sie schon über 5 Prozent kommt, dann wenigstens als Letzte, denn diese Populistenpartei ist wirklich das Letzte.

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5 Kommentare zu “Morgen werden die Weichen für morgen gestellt: Geht wählen!

  1. Ein guter Journalismus klärt auf, hilft bei einer Entscheidung, versucht aber niemals jemanden zu erziehen. Gerade jene, die für Demokratie sind,erlauben keine Meinungsfreiheit, wenn die Denkweise nicht zu dem politisch verordnetem Mainstream passt? Das ist traurig! Früher rief man kauft nicht bei Juden, heute sagt man wählt nicht AFD!…. sehr seltsames und undemokratisches Selbstverständins und zeigt wie gespalten unser Land wirklich ist.Peinlich!

    • Lieber Dietmar, eine Partei, deren Spitzenkandidat Menschen wie Müll „entsorgen“ möchte, ist für mich zutiefst undemokratisch. Das parteiprogramm der AfD stellt sich in vielen Punkten – beispielsweise zur Finanzlage Alleinerziehender, zur Massenüberwachung, zum Waffenrecht und zur Aufnahme geflüchteter Menschen – außerhalb der Grundsätze von Solidarität, Menschenwürde und Grundgesetz. Eine Partei, die ein Menschenbild vertritt, das mich an die schlimmsten Zeiten des Umgangs mit Behinderten als angeblich „lebensunwertes Leben“ erinnert, muss bei mir Protest und Widerstand auslösen. Wenn Du AfD wählen möchtest, dann lies Dir bitte vorher unbedingt das Wahlprogramm dieser Partei zur Bundestagswahl durch! Im Übrigen ist mein Blog nicht in erster Linie eine journalistische Publikation, sondern meine ganz persönliche Stellungnahme zur Welt und den Vorgängen dort. Nichtsdestrotrotz erwarte ich auch von meinen Journalistenkollegen klare Kante gegen Parteien und Politiker, die Meinungsfreiheit ausnutzen, um die Meinungsfreiheit zu bekämpfen. Dir wünsche ich, dass Du ebenso wie Deine Lieben gesund bleiben mögt und Dein Herz wie Dein Hirn von Solidarität und Mitmenschlichkeit erfüllt sei. Liebe Grüße fjh

  2. Super cool geblieben. Aber lieber F.J.H., Du weißt bestimmt , dass dies eine Provokation eines potenziellen AFD-Wählers war. Sehr interessant der Vergleich mit den Zuständen im NS-Regime. Da muss man erst mal drauf kommen. Diesen Zusammenhang herzustellen ist ganz schön dreist.
    Wenn Du Dir eine Freude machen willst, dann lies die Wahlempfehlung von Nina Hagen. Die erklärt sehr genau, warum sie die Linken wählt. Natürlich gibt es dann da auch empörte Kommentare. Da steht die alte Punkerin aber drüber !
    Grüße aus Sachsen.
    Ronald

  3. Pingback: Ein besonderer Sonntag: Wahllokale offen von 8 bis 18 Uhr – marburg.news

  4. Pingback: Auf Krawall gebürstet: Medien machten AfD-Aufstieg möglich – Journalismustipps

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