Jahresrückblick 2017: Trotz schwieriger Zeiten optimistisch ins Neue Jahr

2017 ist bald schon Geschichte. Während die Silvesterpartys vielerorts in vollem Gange sind, lassen Andere den Jahreswechsel eher ruhig angehen.
Ich hingegen habe heute Akkordarbeit geleistet. Das ist bereits der sechste Text, den ich innerhalb der letzten 30 Stunden geschrieben habe.
Auch für 2017 habe ich für marburg.news wieder einen Jahresrückblick auf wichtige Ereignisse in Marburg zusammengestellt. Wie in den vorangegangenen Jahren ist er in die Rubriken Politik und Kultur sowie Soziales und Bildung aufgegliedert.
Bereits am 27. Dezember hatten Jens Bertrams, Eckart Fuchs und ich unseren Jahresrückblick beim Lagebesprech aufgezeichnet. Darin behandeln wir Ereignisse und Tendenzen des Jahres 2017 weltweit.
Die durchaus schwierigen Zeiten geben Grund zur Besorgnis. Dennoch blicke ich am Ende optimistisch in die Zukunft.
Allen Lesenden wünsche ich einen guten Übergang ins Neue Jahr sowie ein friedliches, frohes und erfolgreiches 2018. Gesundheit, Glück und Erfolg sollen dabei ebenso die Zukunft prägen wie Engagement, Solidarität und Mitmenschlichkeit. Frohes Neues Jahr!

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8 Kommentare zu “Jahresrückblick 2017: Trotz schwieriger Zeiten optimistisch ins Neue Jahr

  1. Ich wünschte mir, dass ich den Optimismus hätte, den viele Menschen hierzulande haben. Habe ich aber leider nicht. Zwei Idioten haben den Zugriff auf den berühmten Atomknopf und prahlen und drohen gegenseitig wie Kindergartenkinder, jenseits von jeder Diplomatie und total abseits von Anstand und Intelligenz. Unsere Rüstungslobby hat Politik und Journalisten fest im Griff und lässt letztere von der deutschen Verantwortung faseln und einen östlichen Feind erschaffen (sind das noch die Nazigene?). Die Umwelt wird immer fragiler, Artensterben und wir in Europa konsumieren immer noch als wäre alles in Ordnung. Sensationell die Arroganz der Autoindustrie und Politik im neoliberalen Wachstumstaumel. Keine Besinnung auf den Wert Leben . In meinem Umfeld werden rechte Gedanken und Ideen immer lauter und populärer. Die Dumpfbacken fühlen sich immer stärker und sicherer. Über die skandalösen Staats-und Natomedien möchte ich schon gar nicht mehr nachdenken.
    Also ich bin gar nicht optimistisch. Wir tanzen schon seit Jahren auf dem Vulkan. Wie lange noch wird das gut gehen ?
    Grüße aus dem Vogtland
    Ronald

  2. „Unsere Rüstungslobby hat Politik und Journalisten fest im Griff und lässt letztere von der deutschen Verantwortung faseln und einen östlichen Feind erschaffen (sind das noch die Nazigene?).“ Na ja, wenn schon kein Krieg mehr von deutschem Boden ausgehen darf: Dann doch wenigstens Waffen und Rüstung usw.. Und damit die Kinder das Krieg spielen nicht verlernen, haben wir doch schon wieder eine SPIELZEUG-WAFFEN-Industrie. Besser kann man doch nicht für Fachkräfte-Nachschub sorgen.

  3. Und wenn man offiziell keine Rüstungsgüter in Krisenregionen schicken darf, dann baut man auf Sardinien eine Waffenfabrik (Rheinmetall), weil dort die deutschen Gesätze nicht gelten. Deutsche Bomben für den USA-Verbündeten Saudi-Arabien, der sie dann volle Kanne auf Jemen schmeißt.

  4. … und verurteilt die Beteiligten 70 bis 100 Jahre später wegen Beteiligung an Völkermord usw.. Was für eine Scheinheiligkeit. Die Einnahmen werden sicher gebraucht für Unterbringung, Versorgung und Betreuung der heutigen Flüchtlinge, nach Finanzierung der Schlepper und Schleuser dank jahrelanger Nothilfe- und Spendenaktionen. Und Deutschland freut sich über Fachkräfte. Aber wie geht Aufbau ohne Fachkräfte. Siehe „Aufbau Ost“ und Solidaritätszuschlag. Wie geht Aufbau Ost, wenn man – wie 1961, als Ulbricht schon der Kragen platzte – die Fachkräfte immer noch mit höheren Löhnen und Gehältern die Fachkräfte in den Westen lockt? Hieß es nicht mal „Vereinigung“?

    • Hallo, schon mehrfach hatte ich Sie aufgefordert, Ihre rassistische Hetze hier zu unterlassen. Sollten Sie sich noch einmal erdreisten, hier auch nur ein einziges Wort gegen geflüchtete Menschen zu erheben, dann werde ich die Kommentarfunktion ganz abschalten. Ihre persönliche Erfahrung mag ja Gründe haben, wütend zu sein; aber das ist kein Grund, gegen Geflüchtete generell anzustänkern. Wie klein und ärmlich sind doch Menschen, die das nötig haben und die nicht differenziert denken! Schade! fjh

  5. Was ist rassistisch daran, wenn man sich Gedanken macht, wie Länder ohne ihre Bürger, Fachkräfte usw. aufbauen, leben, existieren sollen, wenn sie durch Waffen, Rüstung oder andere unfaire, aber gewollt herbeigeführte Umstände wie billige Hühnerfleischexporte daran gehindert werden? Wie viel Flüchtlinge wollen gar nicht fliehen, wenn sie nicht durch äußere Einwirkungen dazu gezwungen würden z. B. durch unsere maßlose Überproduktion für billige Hühnerfleisch-Exporte, womit deren Märkte, deren Existenzen kaputt gemacht werden, während man sich hier auch noch über den Fachkräfte-Zustrom freut. Aber Antworten geben Sie ja keine, auch nur Hetze.

    • Hallo, schon diese Frage ist rassistisch, weil die Geflüchteten in einen Gegensatz zu Anderen gesetzt werden. Über Fluchtgründe mag man ja diskutieren, aber diejenigen, die aus durchaus nachvollziehbaren Gründen hierherkommen, haben Schutz verdient. Wer so „argumentiert“ wie sie, ist von ängstlichem Kleingeist und sollte besser darauf verzichten, sich selber mit seinen Äußerungen bloßzustellen. Ich werde Ihre Einträge künftig entfernen, wenn Sie nicht auf weitere Aussagen freiwillig verzichten. Mein Blog ist kein Kotzbecken für Hetzer und Rassisten. fjh

  6. Es ist überhaupt keine Frage, ob wir den Flüchtlingen helfen müssen oder nicht. Natürlich ist es unsere Pflicht als Menschen jedem zu helfen, der in Not und Elend ist. Egal nun ob aus „ökonomischen“ Gründen oder aus humanitären, da gibt es für mich keine Unterschiede. Wenn wir das Problem aber wirklich lösen wollen, sorry liebe Freunde, dann müssen wir das System ändern. Anfangen müssen wir bei den gigantischen Rüstungskonzernen (sofort enteignen!) und bei den neoliberalen Grossmachtsträumen unserer Eliten. Der Braintrain ist ebenfalls eine zerstörerische Größe, genau wie der Export von Billiglebensmitteln in ärmere Länder, anstatt ihnen ehrliche Entwicklungshilfe zu geben. Das können wir echt nur ändern, wenn das neoliberale Weltsystem beseitigt wird. Da bin ich aber wieder mal zu pessimistisch.Wird leider nicht passieren. So ganz unrecht hat Herr Gerlach mit seinen Zusammenhängen nicht.. Aber nochmal, keine Frage ,dass eines der reichsten Länder der Welt eine besondere Verantwortung für Flüchtlinge und Hilfsbedürftige hat. Nicht nur für „Fachkräfte“.
    Grüße aus dem Vogtland
    PS: Gesetze schreiben sich natürlich mit e. War wohl unkonzentriert heute früh.

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