Container über Bord: Vorsicht ist die Mutter der Transportkiste

Im Meer treiben Stühle, Styropor und Autoteile. Inzwischen sind auf den holländischen Nordseeinseln Soldaten als Räumkommando im Einsatz.
Rund 270 Container sind bei starkem Sturm auf der Nordsee von dem Containerschiff „MSC ZOE“ über Bord gegangen. Darunter befinden sich auch Behälter mit Gefahrgut. #
An den Stränden der Inseln Borkum und Ameland sowie weiteren Nordseeinseln und im Wattenmeer werden immer wieder Teile der Ladung angespült. Doch weiterhin fehlt von den meisten Containern immer noch jede Spur.
Mehr als 400 Container waren auf der MSC ZOE an Deck aufgestapelt worden. Windsicher befestigt waren sie auf dem größten Containerschiff Europas offenbar ebensowenig wie mit Peilsendern ausgestattet. Das Gefahrgut war auch nicht entsprechend seines Bedrohungspotenzials gesichert.
Nachlässig gehen die Transporteure mit gefährlichen Stoffen auf Schiene, Straße und Wasserstraße um. Immer wieder kommt es zu Gefahren, wenn Chemikalien nach Unfällen austreten.
Eine wesentlich sorgsamere Sicherung von gefährlichen Stoffen beim Transport wäre wünschenswert. Wenn Chemikalien Menschen verletzen oder gar töten können, dann gehören sie bei jeglicher Art von Transport sehr sorgfältig geschützt. Das sollte die Politik schleunigst gesetzlich regeln!

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