Schluss mit der Dekadenz: All Days for Future!

Stürme reißen Bäume aus den Wurzeln und schädigen die Wälder. Insekten und Pilze tun ein Übriges. All das sind sichtbare Folgen des dramatischen Klimawandels.
Sommerliche Dürre trocknet die „Grüne Lunge“ Deutschlands aus. Heftige Regengüsse überschwemmen Dörfer und Städte. Diesel-Abgase machen die Menschen ebenso krank wie „Weichmacher“ in PET-Flaschen oder „Pflanzenschutzmittel“ wie Glyphosat im Bier und letztich im Urin fast aller untersuchten Menschen.
Mikroplastik ist überall im Meer, in Flüssen und sogar Bergbächen. Gletscher schmelzen ab. Lawinen bedrohen Bewohner von Gebirgsregionen. All das und viele weitere Folgen des – von Menschen verursachten –
Klimawandels sind längst in Deutschland sichtbar. Doch dekadente Gier nach hastigen Gewinnen verschließt die Augen vor notwendigem Handeln zugunsten der Zukunft.
Weitreichende Polizeigesetze sollen vorsorgen für den Fall einer Rebellion. Der Inlandsgeheimdienst mit dem irreführenden Namen „Verfassungsschutz“ deckt mörderische Rassisten und Neonazis in der Polizei.
Die Bundesregierung beschwichtigt. Sie stimmt für Uploadfilter und erklärt gleichzeitig, dass sie gegen Uploadfilter sei.
Dergleichen ist eindeutig Ausdruck von Dekadenz. Große Hochkulturen gehen irgendwann zugrunde, wenn sie sich in ihrer Macht und ihrem Größenwahn sonnen, statt sich weiterzuentwickeln und für eine bessere Zukunft zu kämpfen.
Glücklicherweise gibt es da aber junge Menschen, die freitags auf die Straße gehen statt zur Schule. „Fridays for Future“ wird immer mit der 16-jährigen schwedischen Schülerin Greta Thunberg identifiziert; und so richtig das ist, so wenig beachtet es den weltumspannenden Charakter dieser zigtausendköpfigen Jugendbewegung. Diese Jugend gibt Hoffnung auf eine bessere Zukunft.
Wir Älteren müssen sie unterstützen. Als ich vor 40 Jahren bei den Grünen für eine bessere Umwelt gekämpft habe, waren manche Themen bereits die selben wie heute. Auch damals ging es schon gegen die „Plastifizierung des Alltags“ und die Verschmutzung der Natur sowie um Abgase und Klimawandel.
Leider aber haben sich Karrieristen und Opportunisten der Grünen bemächtigt. Leider habe ich irgendwann den Rückzug aus der Parteipolitik angetreten, die ich als intrigant nd verlogen erlebt habe. Mein Engagement in der Bürgerrechtsbewegung war mein Weg, mich weiterhin zu engagieren, ohne mich zu verschleißen.
Parteien sind längst so tief verstrickt in ein politisches System von Korruption durch angebliche „Sachzwänge“ und „Beraterverträge“ sowie letztlich schlichtweg durch Macht in Regierungen und im Parlament, dass sie das Ruder nicht herumdrehen können. Allein auf nationaler Ebene wird das auch nicht gelingen. So hoffe ich auf breite und enttschiedene Unterstützung für eine weltweite Bürgerbewegung „All Days for Future“.

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