Die Klimawoche endet: D’er Kampf geht weiter

Die internationale Klimawoche geht am Freitag (27. September) zu Ende. In Marburg endet sie mit einer Demo um 16 Uhr ab Hauptbahnhof.
Wohl noch nie hat es eine weltweite Bürgerbewegung solchen Ausmaßes gegeben. Allein an Demonstrationen in Deutschland haben am Freitag (20. September) rund 1,4 Millionen Menschen teilgenommen. In Marburg waren 8.000 Demonstrierende und damit jeder zehnte Einwohner auf der Straße.
Zu Recht erhält die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg für ihr Engagement den „Rightly Lifelyhood Award“. Auf den „alternativen“ sollte auch noch der Friedensnobelpreis folgen. Für ihre Beharrlichkeit und ihren Mut gebührt ihr der Dank der gesamten Menschheit, was überhaupt nichts zu tun hat mit der – von misogünen Zeitgenossen gelegentlich bemühten – angeblichen „Vergötterung“.
Hass, Häme und Hetze gegen Greta oder die geringschätzige Herabwürdigung der Leistungen dieser beeindruckenden Jugendlichen offenbaren nur das insgeheime Eingeständnis der Kritiker, dass Thunberg Recht hat. Anstelle sachlicher Argumente greifen sie in niederträchtiger Weise die Persönlichkeit der Kritikerin an. Damit diskreditieren sie am Ende nur ihre eigene Kritik und sich selbst.
Längst sind die Klimaschützer aber eine millionenstarke Massenbewegung. Thunberg hat es geschafft, erst die Jugend, dann die Wissenschaft und schließlich auch Millionen weiterer Menschen mitzureißen. Ihnen allen hat sie ihren „Alternativen Nobelpreis“ gewidmet.
Angesichts des Drucks des rasanten Klimawandels und der damit wachsenden Besorgnis in der Bevölkerung droht das sogenannte „Klimapaket“ der Bundesregierung, zum Fallstrick für die regierenden Parteien zu werden. Wenn täglich neue Nachrichten erscheinen, dass die Klimakatastrophe viel schneller fortschreitet als vorhergesagt, ist konsequentes und beherztes Handeln sowie vor Allem Eile dringend geboten. Darum dürfen die Bürgerinnen und Bürger nun nicht nachlassen in ihrem entschiedenen Engagement für wirksamen Klimaschutz.

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