Mein lieber Scholl: Meine Empfehlung für Bücher, die man mit dem Herzen liest

Sie lässt den Alltag verblassen und die Phantasie reisen. Sie kann aber auch sehr unangenehme Wahrheiten herbeirufen und deutlich machen. Manchmal rührt mich Literatur zu Tränen, wohingegen sie mir ein anderes Mal beim Lachen Tränen in die Augen treibt.

Wie bereits in den vorangegangenen Jahren zur Vorweihnachtszeit, hatte Dr. Joachim Scholl am Montag (2. Dezember) im Nachttalk des Deutschlandradios die Hörerschaft aufgerufen, ihre Buchempfehlungen für den weihnachtlichen Gabentisch durchzugeben. Meine Tipps für den Wunschzettel waren das Hörbuch „Der kleine Prinz“ und die Kurzgeschichten-Sammlung „Wanderer kommst Du nach Spa“.

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Menschen mit Benennungen: Wie Politisch Korrekte Sprache diskriminiert

In Hannover sollen Restaurants künftig keine „Zigeunerschnitzel“ mehr anbieten. Wer Krüppel nicht als „Menschen mit Behinderungen“ bezeichnet, dem droht schon lange der Knüppel selbst ernannter Sprachpolizisten.

Den Druck zur Durchsetzung sogenannter „politisch korrekter Sprache“ empfinde ich als persönliche Diskriminierung. Angesichts der dadurch verbreiteten Furcht vor falschen Formulierungen führen viele Mitmenschen mittlerweile keine unvorbelasteten Gespräche mehr mit mir. Vielmehr sprechen sie mich übervorsichtig und scheu an oder meiden gar den Kontakt.

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Vielleichte Sprache: Im Wahlkampf ist alles nur Schall und Rauch

Sprache kann verhüllen und vernebeln oder klarstellen. Pointiert kann sie Sacherhalte zuspitzen oder sie hinter weitschweifigen Formulierungen verstecken. Sprache kann ablenken oder zum Kern einer Sache hinführen.

Vor allem im Wahlkampf herrscht die „Vielleichte Sprache“ vor. Eine Meisterin in dieser Kunst des vagen Drumherumredens ist Bundeskanzlerin Angela Merkel.

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