14 Jahre marburgnews: Marburgs erste Onlinezeitung feiert Geburtstag

Mein Kind wird 14 Jahre alt. Es heißt marburgnews. Am Donnerstag (6. März) feiert die Onlinezeitung für Marburg Geburtstag. Weiterlesen

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Knüppel aus dem Sack: Wie der Journalismus auf den Polizeihund gekommen ist

Das Szenario kennen wir schon zur Genüge aus Frankfurt. Vor größeren Demonstrationen prognostiziert die Polizei Gewalt. Hinterher behält sie damit auch recht.

Fraglich ist allerdings, von wem die Gewalt ausgegangen ist und ob diese „Self Fullfilling Prophecy“ nicht möglicherweise mit willigen Helfern erreicht wurde, die die Polizei oder der Verfassungsschutz dafür bezahlt hat? Fraglich ist zudem, ob nicht die Polizei die Demonstrierenden in Situationen hineingedrängt hat, die ihnen eine gewaltfreie Fortsetzung der Demonstration verunmöglicht haben?

So mag es wohl auch am Samstag (21. Dezember) in Hamburg gewesen sein. Doch allzu unkritisch sprachen Journalisten hinterher von „gewaltbereiten aus der linken Szene“, von „Randalierern“, von „Krawallen“ oder „schweren Ausschreitungen“.

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Nicht in Stein gemeisselt: Journalismus ist aktuelles Tagesgeschäft

Journalismus ist ein schnelllebiges Geschäft. Aktuelle Texte werden meist unter Zeitdruck erstellt. Doch die Leserschaft meint mitunter, die Artikel müssten wissenschaftlichen Ansprüchen genügen.

Selbst von Berichten über aktuelle Ereignisse erwarten einige Leser, dass die Journalisten die Hintergründe des jeweils behandelten Themas intensiv recherchiert haben. Auch Dinge, die in der Veranstaltung selbst niemals zur Rede kamen, müsse der Journalist in seinem Bericht widerspiegeln.

Würden Journalisten so arbeiten, gäbe es keine Tageszeitungen und keine aktuellen Nachrichten. Weder im Printbereich, noch in Radio und Fernsehen oder im Internet ist eine zeitnahe Berichterstattung über aktuelle Ereignisse unter solchen Bedingungen möglich.

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Hoffnung auf faires Verfahren bereits geplatzt: Mit Los geht´s los

Selten hat ein deutsches Gericht sich so blamiert wie das Oberlandesgericht München beim Prozess gegen den „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU). Hatte es bereits mit der Wahl eines beengten Raums die Möglichkeiten einer Teilnahme am Verfahren unnötig eingeschränkt, so blamierte es sich vor allem durch die Vergabe der Presseplätze. Allerdings hat sich hier nicht nur das Gericht nicht gerade mit Ruhm bekleckert.

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Kleine Anmerkung: Über die „Kleinanleger“ in Zypern und die große Weisheit in Deutschland

In Zypern zittern die „Kleinanleger“ um ihr Erspartes. Mit dem Wort „Kleinanleger“ beschreiben Journalisten in diesen Tagen Menschen, die weniger als 25.000 Euro Guthaben bei einer zyprischen Bank angelegt haben. Boshaft könnte man diese Wortwahl als „kleingeistig“ beschimpfen.

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