Otto Weidt bot den Nazis die Stirn: Das vorbildliche Leben des blinden Bürstenfabrikanten im Fernsehen

Er ist einer der „Gerechten unter den Völkern“. diese Auszeichnung der israelischen Holocaust-Gedenkstätte hat Otto Weidt absolut verdient. Unter dem Titel „Ein blinder Held – die Liebe des Otto Weidt“ zeigt das Erste Fernsehprogramm der ARD am Montag (6. Januar) um 21.45 Uhr einen Spielfilm über das Leben des stark sehbehinderten Berliner Bürstenfabrikanten.

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Blind, und? Wie Behinderte mit Mehrfachbehinderten umgehen

Der Röhrenblick ist nicht nur eine bestimmte Form der Sehbeeinträchtigung, sondern in übertragenem Sinn auch eine Geisteshaltung. Bildlich verstanden, ist er ein Ausdruck der Arroganz oder gar Ignoranz gegenüber anderen Mitmenschen.

Was der kann, das müssen alle anderen auch können. Immer wieder begegnet man als Blinder solchen Vorstellungen, wenngleich sie durchaus sehr unterschiedlich ausgeprägt sein mögen. Von dem einen Behinderten, den man zufällig kennt, schließt man auf alle anderen.

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