Knüppel aus dem Sack: Wie der Journalismus auf den Polizeihund gekommen ist

Das Szenario kennen wir schon zur Genüge aus Frankfurt. Vor größeren Demonstrationen prognostiziert die Polizei Gewalt. Hinterher behält sie damit auch recht.

Fraglich ist allerdings, von wem die Gewalt ausgegangen ist und ob diese „Self Fullfilling Prophecy“ nicht möglicherweise mit willigen Helfern erreicht wurde, die die Polizei oder der Verfassungsschutz dafür bezahlt hat? Fraglich ist zudem, ob nicht die Polizei die Demonstrierenden in Situationen hineingedrängt hat, die ihnen eine gewaltfreie Fortsetzung der Demonstration verunmöglicht haben?

So mag es wohl auch am Samstag (21. Dezember) in Hamburg gewesen sein. Doch allzu unkritisch sprachen Journalisten hinterher von „gewaltbereiten aus der linken Szene“, von „Randalierern“, von „Krawallen“ oder „schweren Ausschreitungen“.

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Bewährungsprobe bei Blockupy: Die Presse als 4. Gewalt in der Demokratie

Friedlich verlaufen ist am Samstag (8. Juni) die Demonstration für die Eingekesselten der Blockupy-Demonstration am Samstag (1. Juni) in Frankfurt. Warum war das eine Woche vorher nicht genauso?

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