Menschen mit Benennungen: Wie Politisch Korrekte Sprache diskriminiert

In Hannover sollen Restaurants künftig keine „Zigeunerschnitzel“ mehr anbieten. Wer Krüppel nicht als „Menschen mit Behinderungen“ bezeichnet, dem droht schon lange der Knüppel selbst ernannter Sprachpolizisten.

Den Druck zur Durchsetzung sogenannter „politisch korrekter Sprache“ empfinde ich als persönliche Diskriminierung. Angesichts der dadurch verbreiteten Furcht vor falschen Formulierungen führen viele Mitmenschen mittlerweile keine unvorbelasteten Gespräche mehr mit mir. Vielmehr sprechen sie mich übervorsichtig und scheu an oder meiden gar den Kontakt.

Weiterlesen

Werbeanzeigen

Ich habe einen Traum: 50 Jahre nach dem Marsch auf Washington

„Ich habe einen Traum, dass alle Menschen unabhängig von ihrer Herkunft und Hautfarbe in Frieden miteinander leben.“ Seine bewegende Rede von einem etwas anderen „Amerikanischen Traum“ hat Martin Luther King beim Marsch auf Washington am 28. August 1963 vor gut 250.000 Demonstrierenden gehalten.

Auch ich habe einen Traum. Ich habe den Traum, dass auch heute wieder mutige Menschen einen Marsch in die Zentren der Macht unternehmen und dort so bewegende Reden halten wie vor 50 Jahren der Baptistenprediger in der Hauptstadt der Vereinigten Staaten von Amerika (USA).

Weiterlesen