Spanische Polizeigewalt: Franco kehrt zurück nach Katalonien

Zur Förderung von Verdruss an der Europäischen Union tut die EU-Kommission Alles, was sie kann: Sie huldigt dem Lobbyismus und mimt bei Konflikten die sprichwörtlichen drei Affen. Es lebe der Nationalismus! Weiterlesen

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In der Hoffnung auf die Wiederauferstehung der Vernunft: Frohe Ostern!

Frohe Ostern und eine friedliche Zukunft sind meine Wünsche an alle Menschen wie auch für mich selbst. In Zeiten der Präsidentschaft eines Donald Trump in den Vereinigten Staaten von Amerika (USA) und eines Rezep Tayb Erdogan in der Türkei bekommt dieser Wunsch eine ganz besondere Bedeutung. Weiterlesen

Nicht ohne Grund am Abgrund: 7 Vorschläge für eine demokratische EU

Sechs Tage ist es nun her, dass die Briten über einen Ausstieg aus der Europäischen Union (EU) abgestimmt haben. Seither ist oft darüber geredet worden, dass die EU sich ändern müsse: Für die Bürgerinnen und Bürger müsse sie als ein Gewinn dargestellt werden.
Wenn auch in dieser Aussage eine wichtige Erkenntnis steckt, transportiert sie doch gleichzeitig indirekt einen wesentlichen Grund für die Abkehr vieler Stimmberechtigter von der EU: Politik erleben sie nämlich nicht als bürgernah und demokratisch, sondern als bürgerferne Kungelei, die den Menschen dann mit Hilfe von PR-Strategien schmackhaft gemacht werden soll. Diesem Verständnis von Demokratie als Giftpillenregal mit Plazebo-Verpackung haben sie am Donnerstag (23. Juni) mit ihrem Votum für den Brexit eine klare Absage erteilt.
Fragen müssten sich die Verantwortlichem vor allen nach den Gründen der EU-Verdrossenheit im United Kingdom (UK) und den notwendigen Folgerungen daraus: Was ist passiert? Was muss passieren? Weiterlesen

Brexit: Macht die Schotten dicht, aber nicht für Iren und Schotten!

Großbritannien hat am Donnerstag (23. Juni) mit 51,9 gegen 48,1 Prozent für den Austritt aus der Europäischen Union (EU) gestimmt. Das Votum für den „Brexit“ ist nicht nur ein Schlag ins Gesicht aller EU-Politiker, sondern auch eine berechtigte Quittung für die Durchsetzung neoliberaler Politik gegen die Bevölkerung Europas. Dieser Volksentscheid ist ein Weckruf für mehr Demokratie und Transparenz sowohl in der EU als auch in ihren Mitgliedsstaaten. Weiterlesen

Mehr Rouge bitte: Zum Geburtstag von Daniel Cohn-Bendit

„Wir alle sind deutsche Juden.“ Unter diesem Slogan solidarisierten sich französische Studenten 1968 mit Daniel Cohn-Bendit. Zehn Millionen Menschen schlossen sich damals seinem Aufruf zum Generalstreik an.
Präsident Charles de Gaulle floh vor den Protesten. Der „rote Daniel“ oder „Daniel le Rouge“, wie er in Frankreich genannt wurde, stand damals kurz vor der Verwirklichung seines Ziels. Das war nicht weniger als die sozialistische Revolution.
Geboren wurde der deutsche Student am 4. April 1945 in Frankreich als Sohn eines Berliner Juristen. Wegen ihrer jüdischen Abstammung hatte die Familie vor der Nazi-Diktatur nach Frankreich fliehen müssen.
„In Frankreich ist Daniel Cohn-Bendit wohl der berühmteste lebende Deutsche“, meinte eine französische Besucherin zu mir, als sie von seinem Besuch auf dem Marburger Marktplatz erfuhr. Gemeinsam gingen wir hin und hörten dem Grünen-Politiker zu. Weiterlesen