Demokratie statt Enteignung: Beitragszahler müssen ZDF-Fernsehrat und DLR-Hörfunkrat wählen!

Die Parteien haben sich den Staat unter den Nagel gerissen. Aber auch den Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk haben sie einfach eingesackt. Das jedoch hat das Bundesverfassungsgericht am 25. März 2014 für verfassungswidrig erklärt.
Mit Zähnen und Klauen versuchen die Politiker, ihre Pfrübnde zu retten. Mit dem neuen Staatsvertrag für das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) werden sie nur so viel Einfluss preisgeben, wie es ihnen absolut unvermeidlich erscheint. Eine demokratische Wahl der Gremien durch die Zuschauer ist jedenfalls nicht vorgesehen. Weiterlesen

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Von der Raumpatroille zur Reagan-Kritik: Meine Erinnerungen an Dietmar Schönherr

„Ich bin ein Träumer, der die Welt verbessern will.“ So bezeichnete Dietmar Schönherr sich einmal selbst.
der Autor, Sänger, Schauspieler, Showmaster, Sprecher, Regisseur und Friedenskämpfer ist am 18. Juli 2014 auf Ibiza verstorben. Mich hat er von der Mattscheibe aus durch meine Kindheit und Jugend begleitet, bis ich ihm schließlich in Dortmund persönlich begegnet bin. Weiterlesen

Dieter Hildebrandt lebt: Seine Forderung „Abschalten“ hat der Bayerische Rundfunk missverstanden

Seit ich mich für Politik interessiere, hat er sie auf´s Korn genommen. 1956 gründete er gemeinsam mit dem Journalisten sammy Drechsel die „Münchner Lach- und Schießgesellschaft“. Später folgten eigene Fernsehsendungen unter den Titeln „Notizen aus der Provinz“ und „Scheibenwischer“.

In der Nacht zum Mittwoch (20. November) ist Dieter Hildebrandt in München an Prostatakrebs gestorben. Kaum ein anderer politischer Kabarettist der Nachkriegszeit war so scharfzüngig wie er. Mehrmals drehte der Bayerische Rundfunk (BR) in den 70er Jahren seine „Notizen aus der Provinz“ ab, weil sie ihm zu kritisch waren.

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Werner Höfer: Wein, Rauch und Nebelkerzen

Wussten die weisen Männer auf dem Bildschirm wirklich, was die Welt international wohl gut zusammenhält? Jedenfalls tauchten sie in wechselnder Besetzung jeden Sonntag wieder auf der Mattscheibe auf, um den Zuschauern die Welt zu erklären. Immer dabei war allein der Moderator Werner Höfer.

Die Personifizierung des „Internationalen Frühschoppens“ wurde am 21. März 1913 geboren. 1989 stolperte der Journalist über seine – lange verschwiegene und verharmloste – Verstrickung in die nationalsozialistische Hetzpropaganda.

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