Tschernobyl: Wolke, Molke, Vernebelung und Bewegung

„In der Sowjetunion soll es einen GAU gegeben haben“, sagte der Bundestagsabgeordnete Walter Schwenninger. Den anderen Grünen am Tisch blieb das Essen im Hals stecken. Mit einem Gast aus Afrika waren wir am 28. April 1986 ein Lokal gegangen, um dort gemeinsam zu Abend zu essen.
Tschernobyl kannte damals keiner von uns. Doch innerhalb weniger Tage sollte der Ort in der Ukraine zum Inbegriff der Gefahren der Atomenergie werden. Am 26. April 1986 gab es dort den „Größten anzunehmenden Unfall“ (GAU), den die Atomindustrie zuvor immer für sehr unwahrscheinlich erklärt hatte. Weiterlesen

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Vor vier Jahren: Atomkatastrophe in Fukushima mahnt zum Abschalten

Bereits bei der ersten Erwähnung des Atomkraftwerks an der Küste wurde mir Angst und bange. Ein gigantischer Tsunami überflutete die japanische Küste. Nach und nach wurde klar, dass in Fukushima ein Supergau stattgefunden hatte und immer noch weiter voranschritt. Weiterlesen

Abschalten: Anti-Atom-Aktionen in Marburg 2011

Drei jahre ist es heute her, dass Fukushima die schlimmste Katastrophe seiner Geschichte erleben musste. Doch immer noch haben die Verantwortlichen in Japan wie auch in vielen anderen Ländern nichts aus dieser verheerenden Atomkatastrophe gelernt. Weiterhin laufen Reaktoren, die jederzeit genauso in die Luft fliegen könnten wie die Meiler in Fukushima.

Nach dem Supergau hat sich im März 2011 auch in Deutschland eine Massenbewegung gegen die Atomenergie erhoben. Eindrucksvoll waren die wöchentlichen Montagsdemos in Marburg wie auch die Großdemonstration zu Ostern in Biblis.

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