Link: Halali zur neuerlichen Hatz auf Linke

Ein Gefühl von Trauer und Wut macht sich breit. Seit Tagen gibt es in Deutschland kein anderes Thema mehr als die „linke Gewalt“ beim G20-Gipfel in Hamburg. Wo war diese Erregung, als Flüchtlingsheime in Flammen standen und ein rassistischer Mob jenen Neonazis applaudierte, die ihren zerstörerischen Trieben freien Lauf ließen? Weiterlesen

Geschafft: Gewalt ist vorherrschender Gegenstand der Berichterstattung zum G20-Gipfel

Der G20-Gipfel in Hamburg bringt die Medien in ein Dilemma: Mit Berichten über Gewalt drängen sie friedliche Proteste und deren inhaltliche Anliegen in den Hintergrund. Doch schweigen über die Vorkommnisse bei den Demonstrationen können sie auch nicht. Weiterlesen

Gewalt bei G20-Protesten: Cui Bono?

„Cui bono?“ (Wemn nützt es?). Diese Frage sollte sich jeder politisch interessierte Mensch nach den Meldungen über Gewalt beim G20-Gipfel in Hamburg stellen. Den friedlichen Protesten gegen die Politik der G20 und gegen die massive Einschränkung der Versammlungsfreiheit anlässlich des Gipfels in Hamburg haben diese Meldungen jedenfalls eher geschadet. Weiterlesen

Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

Die erschreckende Serie grausamer Gewalttaten reißt nicht ab. Fast noch erschreckender als diese Taten sind für mich aber die Reaktionen vieler Politiker darauf und der Umgang mancher Medien damit. Die Debatten über schärfere Gesetze und noch mehr Überwachung sowie über einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren wirken auf mich wie Brandbeschleuniger, die Angst und Schrecken noch verstärken und damit das Geschäft der Terroristen betreiben.
Wenn junge Menschen andere umbringen, muss man – selbst wenn sie es im Namen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) tun, über den Umgang der gesellschaft mit Gewalt, mörderische Auslandseinsätze der Bundeswehr und Strukturen der Psychotherapeutischen Hilfe nachdenken. Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen. Weiterlesen

Knüppel aus dem Sack: Wie der Journalismus auf den Polizeihund gekommen ist

Das Szenario kennen wir schon zur Genüge aus Frankfurt. Vor größeren Demonstrationen prognostiziert die Polizei Gewalt. Hinterher behält sie damit auch recht.

Fraglich ist allerdings, von wem die Gewalt ausgegangen ist und ob diese „Self Fullfilling Prophecy“ nicht möglicherweise mit willigen Helfern erreicht wurde, die die Polizei oder der Verfassungsschutz dafür bezahlt hat? Fraglich ist zudem, ob nicht die Polizei die Demonstrierenden in Situationen hineingedrängt hat, die ihnen eine gewaltfreie Fortsetzung der Demonstration verunmöglicht haben?

So mag es wohl auch am Samstag (21. Dezember) in Hamburg gewesen sein. Doch allzu unkritisch sprachen Journalisten hinterher von „gewaltbereiten aus der linken Szene“, von „Randalierern“, von „Krawallen“ oder „schweren Ausschreitungen“.

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