Was ich mir zu Weihnachten wünsche: Frieden und seriöse Berichterstattung

Allen Lesenden wünsche ich eine frohe Weihnacht. Was ich mir selber zu Weihnachten wünsche, das verrate ich hier. Weiterlesen

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Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

Die erschreckende Serie grausamer Gewalttaten reißt nicht ab. Fast noch erschreckender als diese Taten sind für mich aber die Reaktionen vieler Politiker darauf und der Umgang mancher Medien damit. Die Debatten über schärfere Gesetze und noch mehr Überwachung sowie über einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren wirken auf mich wie Brandbeschleuniger, die Angst und Schrecken noch verstärken und damit das Geschäft der Terroristen betreiben.
Wenn junge Menschen andere umbringen, muss man – selbst wenn sie es im Namen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) tun, über den Umgang der gesellschaft mit Gewalt, mörderische Auslandseinsätze der Bundeswehr und Strukturen der Psychotherapeutischen Hilfe nachdenken. Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen. Weiterlesen

Geht heim, Geheimdienste: Demokratie gibt´s nur ohne Überwachung

Hass und Häme grassieren nicht nur in den sogenannten „Sozialen Netzwerken“, sondern verstärkt auch im Alltag und in manchen Medien. Was bislang unter Journalisten als BILD-Zeitungs-Stil verpönt war, das verbreitet sich, um Auflage oder Quote zu machen. Zudem tritt kenntnisfreie Meinungsmache zunehmend an die Stelle faktenbasierter Berichterrstattung.
Die Militarisierung der politischen Auseinandersetzung ist indes nicht in erster Linie das Produkt populistischer Medien, sondern vor allem das Ergebnis einer bürgerfeindlichen Politik. Immer öfter peitschen die Parteien Vorhaben im Eiltempo durch den Bundestag hindurch, die in der Bevölkerung höchst umstritten sind. Politiker, die für eine anlasslose Massenüberwachung ihrer Wählerinnen und Wähler votieren, dürften bei der nächsten Wahl eigentlich keine einzige Stimme mehr bekommen. Weiterlesen

Ich bin all hier: Der Hasenfuß und der Terror im Journalismus

Das ist ein Dilemma: Angst vor terroristischen Attentaten treibt nicht nur Politiker um, sondern auch Journalisten. Wie aber sollen sich Medien verhalten, um die freiheitliche Gesellschaft zu verteidigen.
Haben wir in der Vergangenheit etwas falsch gemacht? Können wir in der Zukunft etwas besser machen? Weiterlesen

„Katastrophenjournalismus“ bedeutet nach seinem Absturz mit 4u9525: Der Journalismus ist eine Katastrophe

„Katastrophenjournalismus“ ist ein wunderbares Wort. Es bezeichnet den derzeitigen Zustand des Journalismus sehr treffend: Die Berichterstattung über den Absturz des Flugs 4u9525 von German Wings in vielen Zeitungen, Radio- und Fernsehsendern war eine einzige Katastrophe.
Wenigstens ist in den Medien eine selbstkritische Debatte darüber entbrannt. Doch gerade hier gewinnt der Begriff „Katastrophenjournalismus“ mitunter einen merkwürdigen Beigeschmack, als gebe es „normalen“ Journalismus und eben „Katastrophenjournalismus“. Weiterlesen

Digitale Revolution 3.0: Die überraschende Zukunft wird eine ganz unerwartete Überraschung werden

Die Privatsphäre ist tot. Die Digitale Revolution 2.0 hat sie mit der weltweiten Verbreitung des Internets bis ins letzte Dorf und Zimmer sowie fast jedes Mobiltelefon flächendeckend abgeschafft. Bevor die Menschen es gemerkt haben, war der Kampf bereits verloren.
Die Digitale Revolution 3.0 hat bereits begonnen. Doch wie sollen die Bürgerinnen und Bürger sich und vor allem ihre Kinder darauf vorbereiten, da wohl niemand weiß, wie sie aussehen und wie sie enden wird?
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Journalismus im Wandel: Qualität geht nicht nach der Mode

„Die Mode ist so schrecklich, dass sie jedes halbe Jahr durch eine andere ersetzt werden muss“, meinte der spitzzüngige britische Autor Oscar Wilde einmal. Mit den Moden aber rennen Heerscharen von Menschen bald hierhin und bald dorthin, um nur ja nichts zu verpassen.
Auch im Journalismus werden mindestens im Halbjahrestakt neue Trends ausgemacht. Jeder, der in dieser Branche etwas auf sich hält, erklärt diese oder jene alte Weisheit für überholt und eine ganz neue Wahrheit für unumstößlich. Der Journalismus von morgen sehe ganz anders aus als der von heute, warnen viele Publizistik-Propheten mit ernster Miene. Weiterlesen

Schneewittchen ist noch weit weg hinter den sieben Bergen: Eindrücke von der Tagung „Inklusion und Medien“

„Ich sehe mich eher als Schneewittchen“, erklärte die Schauspielerin Chris-Tine Urspruch. In der Fernsehserie „Tatort“ spielt sie allerdings die Assistentineines Pathologen. In Anspielung auf ihre Körpergröße ruft ihr Kollege sie dort nur „Alberich“.

Die Darstellung von Menschen mit Behinderungen in den Medien war Thema der Tagung „Inklusion und Medien“. Gemeinsam mit dem Berliner Verein „Sozialhelden“ und im Auftrag des Bundesbeauftragten für die Belange von Menschen mit Behinderungen hat die Grimme-Akademie sie am Donnerstag (26. September) in Berlin durchgeführt.

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