Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

Die erschreckende Serie grausamer Gewalttaten reißt nicht ab. Fast noch erschreckender als diese Taten sind für mich aber die Reaktionen vieler Politiker darauf und der Umgang mancher Medien damit. Die Debatten über schärfere Gesetze und noch mehr Überwachung sowie über einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren wirken auf mich wie Brandbeschleuniger, die Angst und Schrecken noch verstärken und damit das Geschäft der Terroristen betreiben.
Wenn junge Menschen andere umbringen, muss man – selbst wenn sie es im Namen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) tun, über den Umgang der gesellschaft mit Gewalt, mörderische Auslandseinsätze der Bundeswehr und Strukturen der Psychotherapeutischen Hilfe nachdenken. Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen. Weiterlesen

Neun Tote und 16 Verletzte beim OEZ in München mahnen: Mitmenschlichkeit statt Terror!

Was für eine Nacht: Neun Tote und 16 Verletzte meldet die Polizei nach einer abendlichen Schießerei am Freitag (22. Juli) im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) München. Ein 18-jähriger Deutsch-Iraner sei als Einzeltäter dafür verantwortlich und habe sich am Ende wohl selber umgebracht.
Zwei laute Böller und nach längerer Pause ein noch lauterer dritter unmittelbar in meiner Nachbarschaft haben mich mitten in der Nacht aufschrecken lassen. Sorge und Angst machen sich breit und stimmen mich nachdenklich sowie traurig. Werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass wir nachts nicht mehr ruhig schlafen können oder morgens mit immer neuen Horrorbotschaften aufwachen? Weiterlesen