Geschafft: Gewalt ist vorherrschender Gegenstand der Berichterstattung zum G20-Gipfel

Der G20-Gipfel in Hamburg bringt die Medien in ein Dilemma: Mit Berichten über Gewalt drängen sie friedliche Proteste und deren inhaltliche Anliegen in den Hintergrund. Doch schweigen über die Vorkommnisse bei den Demonstrationen können sie auch nicht. Weiterlesen

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Untragbar: de Maiziere möchte die Dummheit der Polizei mit dem Datenschutz der Bürger bezahlen

Als Innenminister ist Thomas de Maiziere nicht mehr länger tragbar. Der CDU-Politiker verlangt, dass die Bürger Europas die Unfähigkeit der Polizei mit ihrem Datenschutz bezahlen. Doch es ist nicht der Datenschutz, der den Schutz der Bevölkerung vor terroristischen Attentaten verhindert, sondern ganz offenkundig die Dummheit von Polizisten. Weiterlesen

Trotz Fluch in die Luft gegangen: 30 Jahre Startbahn West

Die „Startbahn 18 West“ des Frankfurter Flughafens wurde am 12. April 1984 in Betrieb genommen. Vorausgegangen waren ihrer Inbetriebnahme jahrelange Proteste von Umweltschützern und den Bewohnern der umliegenden Region. Doch selbst aus Marburg haben sich zahlreiche Menschen an den Aktionen gegen die Startbahn beteiligt.
Vor allem an die große Demonstration am 14. November 1981 in Wiesbaden erinnere ich mich noch ganz genau. Damals saß ich mit Herbert Rusche im Lautsprecherwagen. „Gries ist gut im Küchenschrank, nicht auf der Ministerbank“, lautete damals eine der Parolen der Startbahngegner. Weiterlesen

Knüppel aus dem Sack: Wie der Journalismus auf den Polizeihund gekommen ist

Das Szenario kennen wir schon zur Genüge aus Frankfurt. Vor größeren Demonstrationen prognostiziert die Polizei Gewalt. Hinterher behält sie damit auch recht.

Fraglich ist allerdings, von wem die Gewalt ausgegangen ist und ob diese „Self Fullfilling Prophecy“ nicht möglicherweise mit willigen Helfern erreicht wurde, die die Polizei oder der Verfassungsschutz dafür bezahlt hat? Fraglich ist zudem, ob nicht die Polizei die Demonstrierenden in Situationen hineingedrängt hat, die ihnen eine gewaltfreie Fortsetzung der Demonstration verunmöglicht haben?

So mag es wohl auch am Samstag (21. Dezember) in Hamburg gewesen sein. Doch allzu unkritisch sprachen Journalisten hinterher von „gewaltbereiten aus der linken Szene“, von „Randalierern“, von „Krawallen“ oder „schweren Ausschreitungen“.

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