Missbrauch der Sprache, um Recht zu haben: Propagandistische Parallelen zwischen Palmyra und Heidenau

Der selbst ernannte „Islamische Staat“ (IS) hat den Chefarchäologen Khaled al-Asaad geköpft. Danach hat die Terrorgruppe den fast 2.000 Jahre alten Baal-Tempel in der antiken Wüstenstadt Palmyra mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht.
Sogenannte „Asylkritiker“ haben im sächsischen Heidenau Steine, Flaschen, Böller und Bengalos auf Polizisten geworfen. An vielen Orten überall in Deutschland wurden Asylunterkünfte angezündet. Weiterlesen

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Eine weitere „Verschwörungstheorie“ zu 9/11: Geheimdienste haben gegen die Demokratie geputscht

Wer erinnerte sich nicht noch ganz genau an den 11. September 2001? Dieser Tag hat die Welt nachhaltig verändert. Wie nachhaltig diese Veränderung war, das merken wir allerdings erst allmählich voller Schrecken.
Der „Krieg gegen den Terror“ hat die Legitimierung gravierender Einschränkungen von Menschenrechten ermöglicht. Terror hat sich weltweit breit gemacht und mit ihm auch der Terror globaler Überwachung durch gigantische Rechnersysteme. Weiterlesen

Die Pythia vom Bodensee: Zum unheimlich heimlichen Einfluss der Elisabeth Noelle-Neumann

„Die Pythia vom Bodensee“ nannte der Kabarettist Dieter Hildebrandt Ende der 70er Jahre einmal die Demoskopin Elisabeth Noelle-Neumann. Das 1947 von ihr gegründete „Institut für Demoskopie“ (IfD) in Allensbach bezeichnete er als „Institut für Demagogie in Allenfalls“.

Mit seinem Vortrag „Elisabeth Noelle-Neumann – Demoskopin zwischen NS-Ideologie und Konservatismus“ lieferte der Sozialwissenschaftler Prof. Jörg Becker beim Politischen Salon am Freitag (21. Juni) in der Volkshochschule Marburg erschreckende Fakten zur Verstrickung Noelle-Neumanns in die Propaganda des nationalsozialistischen Terrorregimes. Zudem nannte er auch Quellen, die auf eine Tätigkeit der Kommunikationsforscherin für verschiedene Geheimdienste hinweisen.

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Werner Höfer: Wein, Rauch und Nebelkerzen

Wussten die weisen Männer auf dem Bildschirm wirklich, was die Welt international wohl gut zusammenhält? Jedenfalls tauchten sie in wechselnder Besetzung jeden Sonntag wieder auf der Mattscheibe auf, um den Zuschauern die Welt zu erklären. Immer dabei war allein der Moderator Werner Höfer.

Die Personifizierung des „Internationalen Frühschoppens“ wurde am 21. März 1913 geboren. 1989 stolperte der Journalist über seine – lange verschwiegene und verharmloste – Verstrickung in die nationalsozialistische Hetzpropaganda.

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