Blind ist man nicht, behindert wird man: Der Rest ist Schweigen

Andere schreiben über Inklusion; ich praktiziere sie. Darum schreibe ich nur selten über Behindertenthemen. Ausnahmsweise mache ich meine Behinderung heute aber doch einmal zum Thema. Weiterlesen

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Missbrauch der Sprache, um Recht zu haben: Propagandistische Parallelen zwischen Palmyra und Heidenau

Der selbst ernannte „Islamische Staat“ (IS) hat den Chefarchäologen Khaled al-Asaad geköpft. Danach hat die Terrorgruppe den fast 2.000 Jahre alten Baal-Tempel in der antiken Wüstenstadt Palmyra mit Bulldozern dem Erdboden gleich gemacht.
Sogenannte „Asylkritiker“ haben im sächsischen Heidenau Steine, Flaschen, Böller und Bengalos auf Polizisten geworfen. An vielen Orten überall in Deutschland wurden Asylunterkünfte angezündet. Weiterlesen

Zur Würde des Lesers: Schlamperei bei der Sprache deutet auf Denkfaulheit hin

Manchmal merkt man doch, dass man alt wird. „Früher war Alles besser“, hört man sich selber sagen und wird dabei ganz grau im Gesicht. Aber manches war früher wirklich besser; und das muss man auch mal sagen dürfen.
Wenn ich in Zeitungsartikeln einen falschen Genitiv oder Konjunktiv lese, dann tut mir das in meiner journalistischen Seele weh. Wenn nicht einmal mehr Journalisten die Sprache beherrschen, dann ist das doch wirklich ein Armutszeugnis für unseren Berufsstand. Weiterlesen

Journalismus im Wandel: Qualität geht nicht nach der Mode

„Die Mode ist so schrecklich, dass sie jedes halbe Jahr durch eine andere ersetzt werden muss“, meinte der spitzzüngige britische Autor Oscar Wilde einmal. Mit den Moden aber rennen Heerscharen von Menschen bald hierhin und bald dorthin, um nur ja nichts zu verpassen.
Auch im Journalismus werden mindestens im Halbjahrestakt neue Trends ausgemacht. Jeder, der in dieser Branche etwas auf sich hält, erklärt diese oder jene alte Weisheit für überholt und eine ganz neue Wahrheit für unumstößlich. Der Journalismus von morgen sehe ganz anders aus als der von heute, warnen viele Publizistik-Propheten mit ernster Miene. Weiterlesen

Philosophie und Ethik im Überfluss: Wer weiß, dass er nur wenig weiß?

„Philosophie“ und „Ethik“ sind heutzutage allgegenwärtig. Jede Firma, die etwas auf sich hält, preist vollmundig ihre eigene „Firmenphilosophie“ an. Für Geldanlagen wird mitunter geworben mit der Behauptung, sie seien „ethisch“.
Angst und bange werden könnte einem vor lauter „Ethik“ und „Philosophie“ an allen Ecken und Enden des Alltags. Doch lange suchen muss man, möchte man wirklich ethisch hochstehendes Verhalten oder philosophische Aussagen finden. Weiterlesen