Niemals vergessen: Die Attentate vom 11. September 2001 haben die Welt verändert

Die Attentate vom 11. September 2001 haben die Welt verändert. Mit zunehmendem zeitlichen Abstand auf die Anschläge wird das immer deutlicher. Weiterlesen

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Schwarzer September und deutscher Herbst: Meine Erinnerungen an Terror und Hysterie

Haben Sie schon mal in ein Gewehr geblickt? Ich hatte furchtbare Angst; aber der junge Mann, der mir die Maschinenpistole entgegenhielt, fürchtete sich wahrscheinlich noch mehr als ich. Der „Deutsche Herbst“ war Terror! Weiterlesen

Weihnachten ist das Fest des Friedens: Zum Weihnachtsmarkt auf dem Breitscheidplatz in Berlin

Ich war schon am wegdämmern, als mich eine Nachricht im Radio wieder aufschreckte: Auf dem Breitscheidplatz in Berlin war ein Lastwagen in den dortigen Weihnachtsmarkt hineingerast und hatte Besucher und Buden niedergewalzt. Von neun Toten war die Rede und zahlreichen Verletzten. Weiterlesen

Untaugliche Therapie: Nicht Medikamente, Militär und markige Worte, sondern Menschlichkeit und Mitgefühl!

Die erschreckende Serie grausamer Gewalttaten reißt nicht ab. Fast noch erschreckender als diese Taten sind für mich aber die Reaktionen vieler Politiker darauf und der Umgang mancher Medien damit. Die Debatten über schärfere Gesetze und noch mehr Überwachung sowie über einen Einsatz der Bundeswehr im Inneren wirken auf mich wie Brandbeschleuniger, die Angst und Schrecken noch verstärken und damit das Geschäft der Terroristen betreiben.
Wenn junge Menschen andere umbringen, muss man – selbst wenn sie es im Namen des sogenannten „Islamischen Staats“ (IS) tun, über den Umgang der gesellschaft mit Gewalt, mörderische Auslandseinsätze der Bundeswehr und Strukturen der Psychotherapeutischen Hilfe nachdenken. Offenbar sind die derzeitigen Psychiatrischen Einrichtungen ebensowenig geeignet, solchen Gewalttaten vorzubeugen, wie ambulante Psychotheratpien, wenn Betroffene darauf nicht selten ein halbes Jahr lang warten müssen. Weiterlesen

Neun Tote und 16 Verletzte beim OEZ in München mahnen: Mitmenschlichkeit statt Terror!

Was für eine Nacht: Neun Tote und 16 Verletzte meldet die Polizei nach einer abendlichen Schießerei am Freitag (22. Juli) im Olympia-Einkaufszentrum (OEZ) München. Ein 18-jähriger Deutsch-Iraner sei als Einzeltäter dafür verantwortlich und habe sich am Ende wohl selber umgebracht.
Zwei laute Böller und nach längerer Pause ein noch lauterer dritter unmittelbar in meiner Nachbarschaft haben mich mitten in der Nacht aufschrecken lassen. Sorge und Angst machen sich breit und stimmen mich nachdenklich sowie traurig. Werden wir uns daran gewöhnen müssen, dass wir nachts nicht mehr ruhig schlafen können oder morgens mit immer neuen Horrorbotschaften aufwachen? Weiterlesen

Schon wieder so ein böser Morgen: Gute Nacht!

Wenn das so weitergeht, dann Gute Nacht: Jeden Morgen wacht man mit einer neuen Horrormeldung auf und denkt, schlimmer könne es kaum kommen; doch dann kommt es am nächsten Morgen wirklich noch schlimmer. In der Nacht zum Freitag (15. Juli) raste ein Lastwagen in Nizzza gezielt in eine Menschenmenge; und in der Nacht zum Samstag (16. Juli) putschten Militärs in der Türkei. Weiterlesen

Geht heim, Geheimdienste: Demokratie gibt´s nur ohne Überwachung

Hass und Häme grassieren nicht nur in den sogenannten „Sozialen Netzwerken“, sondern verstärkt auch im Alltag und in manchen Medien. Was bislang unter Journalisten als BILD-Zeitungs-Stil verpönt war, das verbreitet sich, um Auflage oder Quote zu machen. Zudem tritt kenntnisfreie Meinungsmache zunehmend an die Stelle faktenbasierter Berichterrstattung.
Die Militarisierung der politischen Auseinandersetzung ist indes nicht in erster Linie das Produkt populistischer Medien, sondern vor allem das Ergebnis einer bürgerfeindlichen Politik. Immer öfter peitschen die Parteien Vorhaben im Eiltempo durch den Bundestag hindurch, die in der Bevölkerung höchst umstritten sind. Politiker, die für eine anlasslose Massenüberwachung ihrer Wählerinnen und Wähler votieren, dürften bei der nächsten Wahl eigentlich keine einzige Stimme mehr bekommen. Weiterlesen

Untragbar: de Maiziere möchte die Dummheit der Polizei mit dem Datenschutz der Bürger bezahlen

Als Innenminister ist Thomas de Maiziere nicht mehr länger tragbar. Der CDU-Politiker verlangt, dass die Bürger Europas die Unfähigkeit der Polizei mit ihrem Datenschutz bezahlen. Doch es ist nicht der Datenschutz, der den Schutz der Bevölkerung vor terroristischen Attentaten verhindert, sondern ganz offenkundig die Dummheit von Polizisten. Weiterlesen