Ein Mindestlohn tut not: 20 Prozent der Ostdeutschen verdienen weniger als 8,50 Euro die Stunde

20 Prozent der Beschäftigten in Ostdeutschland verdienen weniger als 8,50 Euro pro Stunde. Mit diesem Faktum wollten die Sogenannten „Wirtschaftsweisen“ am Donnerstag (17. Oktober) die Schädlichkeit eines flächendeckenden Mindestlohns begründen. Tatsächlich jedoch begründet diese Tatsache genau seinde dringliche Notwendigkeit.

Nach Auffassung der gut situierten Wirtschaftsprofessoren gingen bei Einführung eines Mindestlohns von 8,50 Euro in Ostdeutschland zahlreiche Arbeitsplätze verloren. Weitaus wahrscheinlicher ist jedoch, dass den Arbeitgebern dann nur erhebliche Profite verlorengingen.

Ohnehin ist es ein Skandal, dass Menschen für weniger als 8,50 Euro pro Stunde arbeiten. Selbst dieser Betrag ist eigentlich noch viel zu niedrig. Um Menschen von ihrer Arbeit ausreichend zu ernähren, müsste er vermutlich bei rund 13 Euro liegen.

Nach meiner Überzeugung muss es allerdings ein Bedingungsloses Grundeinkommen (BGE) von etwa 1.000 Euro pro Monat geben. Diese diskriminierungsfreie Sozialversorgung müsste europaweit eingeführt werden. Ich bin zuversichtlich, dass ich das noch bei guter Gesundheit erleben werde.

Vorher wird nun jedoch ein Mindestlohn von vielleicht 8 Euro kommen. Das wird wohl ungefähr bei den Koalitionsverhandlungen herauskommen, die die SPD mit CDU und CSU verabredet hat.

Ansonsten wird aus dieser Koalition nicht allzu viel Gutes herauskommen. Das kennen die Menschen ja schon von der letzten Großen Koalition in Berlin.

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