Zum 150. Geburtstag von Henry Ford: Autos für alle – auch für die Nazis

Weithin gilt er als Erfinder der industriellen Fließbandfertigung von Autos. Weniger bekannt ist in der breiten Bevölkerung die Bewunderung Adolf Hitlers für Henry Ford. Noch bis in die 40er Jahre hinein stattete der US-amerikanische Industrielle die Nazi-Wehrmacht mit kriegswichtigen Lastwagen und Kettenfahrzeugen aus.

Meine Assoziationen mit dem Namen Ford konzentrieren sich indes eher auf Autos der späten 50er, der 60er und 70er Jahre bis hinein in die 80er. Typen wie der „Buckel“-Taunus, der 15m, der 12m, der 17m und der 20m sowie der Fiesta sind in meinem Gedächtnis ebenso haften geblieben wie die Kleinbusse FK1000 und Transit.

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Ohnmacht gegen Allmacht: Sind wir wirklich machtlos gegen die Macht der Geheimdienste?

Dem Marburger Journalisten Jens Bertrams hat der Überwachungsskandal die Sprache verschlagen. Angesichts der Ungeheuerlichkeit seines Ausmaßes finde er keine angemessenen Worte, schrieb der Marburger Blogger am Samstag (27. Juli) unter der Überschrift Sommerglück, Spähskandal, Schreibblockade und Sommerglück.

Auch ich muss um Fassung ringen, wenn ich mir das Ausmaß dieses Angriffs auf die Freiheitsrechte klar mache. Stark betroffen aber hat mich die Warnung eines Bekannten, ich solle doch besser schweigen dazu. Gegen die Geheimdienste sei ich ohnehin machtlos.

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Haarige Auseinandersetzung mit der Heckenschere: Mick Jagger wird 70

Mick Jagger wurde am 26. Juli 1943 geboren. Kaum ein anderer Musiker hat die Jugend im 20. Jahrhundert so polarisiert wie der Sänger und Frontman der „Rolling Stones“.

„Beatles oder Stones?“ Diese Frage löste in der zweiten Hälfte der 60er Jahre unter Jugendlichen wahre Glaubenskriege aus. Fans der „Rolling Stones“ verspotteten die Anhänger der „Beatles“ als brave und biedere Bürschlein, während die „rollenden Steine“ manchem Beatles-Fan einfach zu aggressiv auftraten.

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Wahlentscheidend: Wer schützt die Bürger vor den Schlapphüten?

Offenbar hatte George Orwell recht. In seinem Utopischen Roman „1984“ hat der britische Autor ein Horrorszenario an die Wand gemalt, das sich im Jahr 2013 in abgewandelter Form als Wirklichkeit erweist. Doch bereits seit mehr als 40 Jahren spionieren US-amerikanische Geheimdienste zumindest die Bürger der Bundesrepublik Deutschland flächendeckend aus.

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Wer behindert ist, muss leiden: Das tödliche Mitleid der Aktion T4

Das „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“ (GezVeN) vom 14. Juli 1933 jährt sich heute zum 80. Mal. Dieser menschenverachtende Freibrief zur Diskriminierung und sogar Ermordung mehrerer hunderttausend Behinderter wurde erst 1974 vom Deutschen Bundestag aufgehoben. Das ist ein tiefdunkler Schatten auf der demokratischen Tradition der Bundesrepublik.

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