Sternmarsch: Die Bläck Fööß spielen op dem Alder Markt

„Wir sind die Schweine“, sagt eine Frau und stößt mir freundschaftlich in die Seite. „Du warst ja auch schon in den letzten Jahren hier.“

An die „Schweine“ erinnere ich mich. Die Gruppe von einem knappen Dutzend als Schwein verkleideter Frauen und Männer hat mindestens die letzten fünf Jahre beim „Sternmarsch“ jeden Karnevalsfreitag neben uns auf dem „Alder Markt“ in Köln gestanden.

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Brings bringt´s: Su lang mir noch am Lewwe sin

„So lang wir noch am Leben sind“, sang Brings. Zu der Musik der Kölner Band strömten die Menschen massenweise zum Zug. Wir folgten dem Strom und standen bald am Straßenrand in einer Reihe von Zuschauern.
Hier würde der Umzug der Waschweiber also gleich vorbeikommen. Wir standen in der ersten Reihe und warteten. Weiterlesen

NEU OS 14/1: Elektro- und Hybridbusse

Ende Januar ist das neue Heft der Fachzeitschrift Omnibusspiegel erschienen. Im OS 14-1 findet sich wieder ein bunter Strauß unterschiedlicher Themen rund um Omnibusbau und -verkehr in Gegenwart und Geschichte. Neben dem zweiten Teil des Rückblicks auf die „Busworld“ im niederländischen Kortrijk befasst sich das Heft vor allem mit Elektro- und Hybridbussen. Weiterlesen

Schuld und Bühne: Ist der Ruf erst ruiniert, schreibt´s sich völlig ungeniert

Ob Sebastian Edati wirklich wissentlich Kinderpornos heruntergeladen hat, kann ein Außenstehender derzeit wohl nicht sicher sagen. Dass die Berichterstattung über Ermittlungen gegen den SPD-Politiker seinen Ruf dauerhaft schädigen wird, erscheint indes schon sehr wahrscheinlich.
Prominenz ist eines der wesentlichen Kriterien für den Nachrichtenwert einer Meldung. Das weiß jeder Journalist nur allzu gut. Doch auch die Unschuldsvermutung ist eine grundlegende ethische Maxime bei der Berichterstattung. Weiterlesen

Packender Journalismus: Farbige Bilder aus dem prallen Menschenleben

Guter Journalismus fesselt die Lesenden an seine Geschichten. Die geschilderten Geschehnisse nehmen plastische Gestalt an vor dem Inneren Auge der Lesenden. Während eine Meldung eher nüchtern und trocken daherkommt, müssen Berichte und Rezensionen – vor allem aber Klassische Reportagen – die Ereignisse farbig ausmalen und lebendig machen.

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Eine mörderische Rede vor einer Mördderbande: Gaucks Kriegserklärung an den Pazifismus

Mit seiner Rede auf der sogenannten „Sicherheitskonferenz“ in München hat Joachim Gauck sich am Freitag (31. Januar) als Bundespräsident aller Deutschen ins politische Abseits verabschiedet. Nicht nur hat er Waffenschieber, Kriegstreiber und Mörder einer Eröffnungsrede für würdig befunden; zugleich meinte er auch, pazifistischen Überzeugungen den Krieg erklären zu müssen.

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