1 Monat #Rettet2254: 185 Kommentare und gut 2.260 Unterschriften

Vor einem Monat habe ich meinen wirkungsvollsten Blogpost online gestellt. Kein anderer Eintrag hat so viele Reaktionen ausgelöst wie meine Kritik an der Einstellung der Hörfunksendung „2254“ im Deutschlandradio Kultur.
2254 muss bleiben: Deutschlandradio will demokratischste Radiosendung Deutschlands einstellen“ lautete sein Titel. Auslöser meines Kommentars war die Entscheidung der Chefetage des Deutschlandradios, die Hörersendung „2254“ ersatzlos aus dem Programm zu streichen. Anstelle der Life-Kommentare von Hörerinnen und Hörern zu einem aktuellen Thema strahlt der Sender seit dem 21. Juni 2014 Musik aus.
Gegen diese Entscheidung erhob sich heftiger Protest. Gemeinsam mit anderen Hörern habe ich eine Petition zum Erhalt der Sendung auf den Weg gebracht. Interessierte können sie unter http://fjhmr.de/r2254 online unterzeichnen. Formulare zum Ausdrucken kann man unter http://fjhmr.de/p2254 herunterladen. In den 17 Tagen seit Start der Petition haben bereits gut 2.260 Menschen unterschrieben. Das ist mehr, als wir ursprünglich erwartet haben. Gleichzeitig ist es aber noch nicht genug, um die Verantwortlichen beim Deutschlandradio zum Umdenken zu bewegen.
Inzwischen schließen sich auch Organisationen wie die Humanistische Union (HU) den Forderungen nach einem Erhalt der Sendung an. Der HU-Bundesvorsitzende Werner Koep-Kerstin hat dem Intendanten des Deutschlandradios am 3. Juli 2014 einen Brief geschrieben, in dem er sich den Argumenten der Petition anschließt.
Offensichtlich steht Intendant Willi Steul schon mächtig unter öffentlichem Druck. In einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung vom 29. Juni 2014 hat er seine Entscheidung zu rechtfertigen versucht. Peinlicherweise bezeichnete er darin die Beteiligung der Hörerinnen und Hörer am Programm als „Fremdkörper“.
Diese „Fremdkörper“ hingegen betrachten das Deutschlandradio als ihr Programm und den Intendanten als Sachwalter der Interessen der Hörerschaft. Mehr Demokratie im Radio ist für sie eine weitere Forderung über den Erhalt der Nachtgespräche hinaus.
Für diese Forderung werden wir uns weiter einsetzen. Mein neuer Blog http://rettet2254.wordpress.com widmet sich ausschließlich der Forderung nach mehr Demokratie im Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk.
Das hörerfeindliche Verhalten des Deutschlandradio-Intendanten Steul und seines Programmdirektors Andreas-Peter Weber muss Konsequenzen haben. Wir fordern einen Öffentlich-Rechtlichen Rundfunk, der die Hörerschaft in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt und ihre Wünsche uneingeschränkt respektiert. #Rettet2254 und die Demokratie im Radio!

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2 Kommentare zu “1 Monat #Rettet2254: 185 Kommentare und gut 2.260 Unterschriften

  1. 3054 Unterstützer sinds schon, prinzipiell wunderbar, aber es wird nicht reichen, extrem schade, immer wieder gehe ich um 1:05 auf DR, aber dort ist nichts, es frustriert mich enorm. Man behandelt uns schlecht. Frustierend ist auch, dass Bürger Melkkuh dem RundfunkbeitragaZahlzwang nicht entgehen kann, und die Luschen nennen diese Pflicht legaliter.

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